Typisch männlich? Typisch weiblich?
Der Unterschied zwischen männlicher und weiblicher Sexualität

Männliche und weibliche Sexualität ticken grundverschieden: Der Mann steht dem zielgerichteten Yang-Prinzip näher, die Frau dem gefühlsbetonten Yin. Wer diese Unterschiede versteht, kann seine Sexualität bewusster und erfüllter leben.
Yang und Yin: Zwei unterschiedliche Zugänge zur Sexualität
Natürlich steht der Mann dem Yang-Prinzip näher. Yang ist extrovertiert, zielgerichtet, rational und kurzlebig. Die männliche Sexualität wird meist mehr von Gedanken bestimmt als durch Gefühle gelenkt. Ganz anders die Frauen: Ihre Sexualität entspringt aus dem Inneren, ist von sanftem Yin geprägt und sehr gefühlsbetont. Wenn sich eine Frau sexuell auf einen Mann einlassen will, muss sie ihr Inneres öffnen und sich hingeben. So wie die weibliche Eizelle den männlichen Samen aufnimmt, so nehmen Frauen beim Sex die Gefühle und Schwingungen des Partners in sich auf.
Was passiert, wenn Frauen negative Energien aufnehmen
Für einen Mann ist der Liebesakt immer eine Möglichkeit, sich von Stress und Anspannung zu befreien. Frauen nehmen diese negativen Emotionen in ihr Innerstes auf. Werden diese Energien nicht transformiert, können Frauen auf Dauer Schaden nehmen. Auf körperlicher Ebene kann sich das unter anderem durch Menstruationsprobleme, Myome oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr äußern. Seelisch fühlen sie sich überfordert oder ausgenutzt. Ab einem gewissen Punkt zieht der weibliche Körper die Notbremse und verliert die Lust am Sex.
Der Weg zurück zur eigenen Sexualkraft
Was aber kann frau tun, um dieser Falle zu entkommen? Sie kann sich stark machen, indem sie ihre ureigene Sexualenergie wiederentdeckt und fördert. Dazu braucht frau gar nicht unbedingt einen Partner. Sie muss vielmehr zunächst lernen, sich selbst anzunehmen und zu lieben. Nur mit dieser inneren Kraft ist sie nämlich in der Lage, sich abzugrenzen, den eigenen Willen zu erkennen und ihn auch zu äußern. Oder wie eine unserer Lehrerinnen einmal treffend formulierte: „Eine starke Gastgeberin braucht sich vor ihren Gästen nicht zu fürchten.“
Weiterführende Beiträge
- Der weibliche Weg – sechs Schritte zu einer freudigen, heilenden Sexualität
- Der männliche Weg – sechs Schritte zu einer vitalisierenden, harmonischen Sexualität
- Übungen für eine erfüllte Sexualität – praktische Übungen aus dem heilenden Tao
Häufige Fragen
Männliche Sexualität ist eher vom zielgerichteten, rationalen Yang geprägt, weibliche Sexualität vom gefühlsbetonten, empfangenden Yin. Frauen öffnen sich beim Sex innerlich und nehmen dabei auch die Emotionen des Partners auf, während Männer den Liebesakt oft zum Stressabbau nutzen.
Wenn Frauen die negativen Emotionen des Partners aufnehmen, ohne sie zu transformieren, können sich diese Energien auf Dauer festsetzen und sich körperlich etwa in Menstruationsproblemen oder Schmerzen äußern sowie seelisch belasten.
Indem sie lernt, sich selbst anzunehmen und zu lieben – unabhängig von einem Partner. Diese innere Kraft hilft ihr, sich abzugrenzen, den eigenen Willen zu erkennen und ihn zu äußern.

Autoreninfos
Dieser Beitrag stammt von Daniela Herzberg und Roger Keller, die sich seit 1997 mit der 5-Elemente-Lehre, Feng Shui und Chinesischer Astrologie beschäftigen. Daniela ist zertifizierte Expertin, Gesundheits-/Ernährungscoach und schreibt seit 2004 jährlich den Almanach „Ihr Chinesisches Horoskop“, Roger ist zertifizierter Feng-Shui-Berater und verlegt den Almanach seit 2024 über den Daro Verlag.

