This website uses cookies. 

Im Winter bekommt man auch in deutschen Supermärkten diese extrem gesunde und leckere Frucht. Viele trauen sich allerdings nicht so recht, die frischen Granatäpfel zu verarbeiten und greifen dann lieber gleich zu Saft oder Konzentrat (beides leider häufig zusätzlich gezuckert...).
Dabei ist es gar nicht so schwer, frische Granatäpfel zu verwenden – wenn man weiß, wie es geht...

granatapfel1

Die Frucht kommt ursprünglich aus dem asiatischen Raum, wird aber schon lange rund um das Mittelmeer angebaut. Schon in der Bibel und im Koran wird der Granatapfel erwähnt und galt in beiden Religionen als „Frucht des Paradieses“ mit gesundheitsfördernder Wirkung.

Die moderne Wissenschaft hat  das mittlerweile bestätigen und hat unter anderem nachgewiesen, dass der Granatapfel eines der stärksten natürlichen Abwehrmittel gegen krankheitsauslösende freie Radikale ist. So ist zum Beispiel die antioxidative Wirkung von Granatapfelsaft dreimal stärker gegen Krebs ist als die von grünem Tee. Außerdem wird der Frucht nachgesagt, dass sie oxidativen Stress im Körper reduziert und Entzündungen hemmt und somit hilfreich bei entzündlichen Gelenkerkrankungen oder Herzproblemen sein kann.

So wird der frische Granatapfel am einfachsten verarbeitet:

1. Saft:
Granatapfel auf einer glatten Oberfläche unter Druck hin und her rollen, so dass sich die Kerne im Inneren etwas von der Außenschale lösen können.

Dann die Frucht in zwei Hälften schneiden und mit einer Saftpresse wie Orangen auspressen.
(Vorsicht vor Spritzern – die roten Flecken lassen sich nur schlecht aus der Kleidung entfernen)

granatapfel2

2. Kerne:
Granatapfel auf einer glatten Oberfläche unter Druck hin und her rollen, so dass sich die Kerne im Inneren etwas von der Außenschale lösen können.

Fruchthaut von außen halbieren, ohne den Granatapfel komplett durchzuschneiden. Dann die beiden Hälften gegeneinander drehen, so das sich die Kerne im Inneren lösen und die Hälften sich voneinander lösen.

granatapfel3

Eine Hälfte mit den Kernen nach unten auf die Handfläche legen, Schüssel darunter stellen. Nun mit einem großen Holzlöffel auf die Schale klopfen. Die Kerne lösen sich und fallen in die Handfläche bzw. in die Schüssel.