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Tenzin Gyatso wurde am 06.07.1935 in Takser (Provinz Ando) in Tibet unter dem Zeichen des Holz-Schweins geboren. Sein persönliches Element ist Yin-Wasser, was auf einen sehr sprirituellen Menschen mit viel Mitgefühl hinweist. Yin-Wasser ist das stille Wasser, das auf der Oberfläche glatt und ruhig erscheint, aber darunter viel Tiefe und Facetten zeigen kann.

Das Wasserelement ist auch zugleich bei weitem das stärkste Element im Horoskop des 14. Dalai Lamas, was ihn unter anderem dazu befähigt, immer den Dialog zu suchen, denn Wasser steht in der chinesischen Astrologie unter anderem für Kommunikation. Ein starkes Wasserelement will darüber hinaus ständig im Fluss bleiben, was einer der Gründe dafür sein dürfte, dass seine Heiligkeit einen Großteil seines Lebens mit Reisen verbringt. Sein sehr präsentes persönliches Element sorgt auch dafür, dass die geistige Ebene stark ausgeprägt ist. Wasser stellt eigentlich alles in Frage und denkt über die Grenzen des Greifbaren hinaus. Es ist nicht bereit, die Realität als gegeben hinzunehmen, sondern entwickelt unentwegt Visionen, die das Unmögliche doch noch möglich machen könnten. Im Jahreskreis kehrt mit dem Wasser-Element der Winter ein, eine Zeit, in der man sich ins Innere zurückzieht und sich auf das Wesentliche konzentriert.

Auf das starke Wasser folgt das Holzelement mit deutlich weniger Kraft, was es in der Vergangenheit nicht immer einfach für den Dalai Lama gemacht haben dürfte, seine Visionen nach außen zu tragen. In seinen Jahren vor der Flucht aus Tibet war das Holz besonders schwach, so dass es in dieser Zeit fast unmöglich für ihn war, die Bedürfnisse des tibetischen Volkes der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Schon bald nach der Flucht bekam das Holz jedoch Unterstützung über den zeitlichen Aspekt, was sicher geholfen hat, die Weltöffentlichkeit wachzurütteln und für die tibetische Sache zu sensibilisieren.

Interessanterweise ist das Feuerelement, das im Horoskop des Dalai Lamas für den inneren und äußeren Reichtum steht, mit der schwächste Aspekt in seiner Konstellation. Pomp und Reichtum sind für ihn nicht wichtig – was viel mehr zählt, ist sein eigenes Wissen zu vertiefen und dieses dann an seine Mitmenschen weiterzugeben. Sein starkes Bedürfnis zu teilen liegt sicher an dem recht starken Anteil an Yin-Erde in seiner Konstellation. Sie fühlt sich nicht nur für andere verantwortlich, sondern hat außerdem die Neigung, die eigenen Bedürfnisse zum Wohle der Allgemeinheit zurückzustellen.  Dabei verausgabt sie sich zuweilen, denn an sich selbst denkt eine starke Yin-Erde immer zuletzt. Das Erdelement steht in diesem Horoskop im Bereich der Position und gibt Aufschluss darüber, welchen Platz seine Heiligkeit in seinem Leben einnimmt. Es ist ganz offensichtlich, dass er sich mehr über das Wohl seines Volkes definiert als über seine eigenen Errungenschaften. Das Metallelement schließt seinen persönlichen Elementekreislauf und dient vor allem dazu, seine persönlichen Reserven zu füllen. Es ist das schwächste Element in der ganzen Konstellation, was darauf hinweist, dass der Dalai Lama viel Unterstützung von außen benötigt, um seine Ziele für das tibetische Volk zu erreichen. Außerdem muss er auf sich achten, damit er sich nicht verausgabt.

Die Tierzeichenkombination  aus Schwein, Schaf, Pferd und Ochse in seinem Geburtshoroskop lässt auf einen lebhaften, positiv eingestellten Menschen schliessen, der auf der einen Seite einen friedfertigen, konstruktiven Dialog mit den Menschen anstrebt, auf der anderen Seite aber durchaus auch die Durchsetzungskraft und nötige Sturheit besitzt, um bei schwierigen Themen nicht so leicht aufzugeben. Das freundliche Schwein ist sein Jahrestier und bestimmt den Teil seiner Persönlichkeit, den man auf den ersten Blick wahrnimmt. In der chinesischen Astrologie wird das Schwein als Glückstier angesehen, weil es die Gabe hat, aus jeder Situation das Beste zu machen und sich mit jedweden Bedingungen arrangieren kann – eine Eigenschaft, die seiner Heiligkeit in seinem ganzen Leben zugute gekommen sein dürfte. Das Schwein kombiniert hervorragend mit dem Schaf aus seiner Tagessäule. Die beiden teilen ein Bedürfnis nach Harmonie und den Willen, zu helfen und Einheit zu schaffen. Der “weiche” äußere Eindruck kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der 14. Dalai Lama durchaus für seine Anliegen kämpfen kann. Dafür sorgen nicht nur der Ochse aus seiner Geburtsstunde, sondern auch das Pferd, das den Geburtsmonat bestimmt.