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Nachrichten - Daya

Seiten: [1] 2
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5 Elemente Ernährung / Re: Erste Mahlzeit am Tag "denaturiert"?
« am: 16. April 2015, 13:44:18 »
Hallo liebes Forum,

ich möchte hier gerne noch etwas ergänzen und freue mich mal wieder über Eure Gedanken darüber - insbesondere über Deine, liebe Daniela  ;)
Und zwar geht es nochmal um die Verdauungsleukozytose, die in einem recht aktuellen Buch von Dr. Mutter aufgegriffen wurde:

Was meistens nicht beachtet wird: Ein großer Teil unserer "täglichen Dosis Gift" entsteht in unseren Kochtöpfen, durch unsere Entscheidung. "Durch die Hitzeeinwirkung entstehen Hunderte, wenn nicht Tausende neue chemische Verbindungen, die im rohen Nahrungsmittel nicht enthalten sind. Allein durch das Kochen einer Katoffel werden über hundert neue chemische Substanzen erzeugt. Bei Erhitzen mit noch höheren Temperaturen entstehen noch mehr."

Durch Erhitzen steigt z.B. der glykämische Index deutlich - mit allen Konsequenzen. Eiweiß wird schon ab 44°C denaturiert. Fermente werden zerstört. Lysin etwa wird durch Erhitzen unbrauchbar, da es sich an andere Moleküle bindet. Durch Erhitzen von Gluten entstehen sog. Gluteomorphine, beim Erhitzen von Milchprodukten sog. Kaseomorphine - beide suchterzeugend. (Auch bei Tieren beobachtbar.) Daher ist die abrupte und vollständige Nahrungsumstellung leichter als die schrittweise; bei letzterer werden die meisten rückfällig. (Wie bei Alkoholikern.)

Weiterhin entstehen Alkohole, Ketone, Aldehyde, Äther, Heteroside, Polymere. Manche davon können Krebs erzeugen, z.B. die heterozyklischen Amine oder Acrylamid.

Ferner entstehen beim Erhitzen AGEs (Advanced Glycated Endproducts). Diese Eiweiß-Zuckerkomplexe spielen eine Rolle z.B. bei Arteriosklerose, Diabetes, verfrühtem Altern, neurodegenerativen Erkrankungen wie M. Alzheimer. Erhitzte Nahrung verkürzt die Telomere - die Erbinformation wird dann nicht mehr richtig weitergegeben - d.h. die Zellen sterben und in der Folge der Mensch. (Die Telomere lassen sich auch wieder verlängern: durch Rohkost und Ausdauertraining, wie eine große Zwillingsstudie zeigte.)

Die sog. Verdauungsleukozytose (die mit postprandialer Erschöpfung einhergeht), eine Abwehrreaktion des Organismus, tritt nur nach Verzehr erhitzter Nahrung auf.

Übrigens: "Bio" sagt nichts darüber aus, ob ein Produkt erhitzt ist. Es sei denn, es steht eigens drauf "Rohkostqualität".

(Aus: Joachim Mutter: "Grün essen. Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller", Kirchzarten 2012)


Des weiteren möchte ich noch einen Text mit Euch teilen, den ich in den Jahren der Rohkost so sehr verinnerlicht habe und dennoch immer wieder spüre, dass es mir so nicht wirklich gut tut... Dacht lange Zeit, dass ich es "nur lange genug praktizieren brauche und dann wird es besser..."
(ist recht lang!):

Die erste Mahlzeit des Tages sollte aus Obst bestehen und möglichst spät erfolgen, da von 0 Uhr bis 12 Uhr sich der Körper in der Ausscheidungsphase befindet. Wenn man frühstückt wird diese Ausscheidung unterbrochen, was nicht günstig ist. Bei der Abendmahlzeit können die Proteine auch nach dem Gemüsesalat verzehrt werden. Aber auch hier gilt wieder: Keine Nüsse in den Salat!
Wenn Sie es noch ursprünglicher möchten, so essen Sie das Obst und das Gemüse pur und lassen Sie das Zubereiten von Salaten einfach weg. Sie essen dann ein Produkt nach dem anderen. Bei Obst sollten es allerdings maximal drei Sorten sein. Bei Gemüse kann man nacheinander problemlos mehrere Sorten essen. Für beide Produktgruppen gilt: Das wasserreichste Produkt zuerst essen, also Melone vor Äpfeln und Gurken vor Fenchel. Auch hier können Sie wie gewohnt drei Mahlzeiten einnehmen:
morgens: Obst (1-3 Sorten)
mittags: zuerst Obst, danach Gemüse
abends: zuerst Proteine, danach Gemüse.
Nach einiger Zeit werden Sie spüren, daß Ihr Hunger am Vormittag verschwindet. Dann können Sie zunehmend später frühstücken und schließlich das Frühstück ganz weglassen. Sie essen dann nur noch zwei Mahlzeiten am Tag, was vollkommen ausreichend ist. Der Hunger am morgen ist ein Zeichen der Entgiftung, ebenso wie Kopfschmerzen am Vormittag wenn Sie nichts gegessen haben. So wie diese Symptome verschwunden sind, wissen Sie , daß Ihr Körper schon gut entschlackt ist. Es macht keinerlei Probleme sich mit zwei Mahlzeiten zu ernähren, der Verfasser tut dies seit mehreren Jahren.
Eine anfängliche Gewichtsabnahme sollte sie nicht schockieren, sie gehört zur Entschlackung dazu. Die Rohkosternährung ist ein stark ausleitendes Verfahren, das heißt, daß der Körper, durch die natürliche Nahrung bedingt, massiv Gifte ausscheidet. Und da die Gifte im Fettgewebe gespeichert werden, kommt der Körper nicht umhin, zunächst die Fettdepots aufzulösen. Später wird dann das verlorene Gewicht wieder aufgeholt. Rohköstler sind aber generell schlanker als der durchschnittliche Bundesbürger, was der Gesundheit sehr zugute kommt. Eventuell könnten Sie zu hören bekommen, daß es nicht normal sei, so schlank zu sein. Möchten sie aber zu einer Population gehören, für die es „normal“ ist zu 50% an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und zu 30% an Krebs zu sterben ?
Trinken Sie vor und zwischen den Mahlzeiten ausreichend stilles mineralarmes Mineralwasser. Wenn Sie nicht genügend Wasser vor der Mahlzeit trinken, werden Sie sonst versuchen Ihren Wasserbedarf über die Früchte zu decken und somit zu viel essen. Volvic, Evian, Bad Brambacher, Bad Liebenwerdaer und Lichtenauer sind gute Wasser. Trinken Sie nicht während und nach den Mahlzeiten. Bei ausschließlicher Rohkosternährung ist eine tägliche Trinkmenge von 0,5-1 Liter Wasser ausreichend, da die frische Kost nochmals etwa 2 Liter Wasser enthält. Bei einem fünfzigprozentigen Rohkostanteil in der Nahrung sollte die Trinkmenge 1-2 Liter betragen. Ein sehr guter Indikator für die richtige Trinkmenge ist die Urinfarbe, die mindestens strohgelb oder heller sein sollte. (Siehe auch Infoblatt Basenvorrat.)
Wenn Sie Ihren Instinkt zur Nahrungsauswahl benutzen möchten, so riechen Sie zuerst der Reihe nach alle zur Verfügung stehenden Produkte durch und essen Sie das Produkt, das den für Sie angenehmsten Duft ausströmt. So finden Sie für Ihren Körper genau das Produkt, das er am stärksten braucht. (Siehe auch das Schnellprogramm zur Wiederentdeckung Ihres Instinkts.)
Auf diese Weise können Sie jeden Tag verfahren, ohne daß Ihr Essen stets gleich sein wird. Die Salate sind variierbar und wenn Sie instinktiv essen, wählt Ihr Körper ohnehin ständig etwas anderes. (Zur Durchführung siehe auch die Bücherliste über Rohkost- und Instinctoliteratur.)
Es ist wichtig, daß Ihre Lebensmittel von guter Qualität sind. Eigenanbau oder Ware aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) sind deutlich besser als konventionelle, chemisch belastete Produkte. Das ist geschmacklich zu spüren und analytisch eindeutig nachweisbar. Rohköstler, die ausschließlich im konventionellen Handel kaufen, sind oft mangelversorgt. Nutzen Sie ebenso den Rohkost-Spezialversand Orkos, der absolut naturbelassene und sehr wohlschmeckende Produkte von höchster Qualität zur Verfügung stellt. Viele Menschen haben Angst vor einem Eiweißmangel. Diese Angst ist völlig unbegründet. Gemüse und Nüsse versorgen den Körper ausreichend mit Eiweiß. Es ist auch nicht notwendig täglich proteinhaltige Lebensmittel wie Nüsse zu essen. Wichtiger als die tägliche Aufnahme ist die schonende Trocknung der Nüsse unter 40° C, was im Biohandel leider nie gewährleistet ist. Ähnliche Probleme gibt es auch bei Avocados und allen Trockenfrüchten, die immer hitzebehandelt sind. Wer möchte kann durchaus auch tierische Produkte in die Palette einbeziehen, die dann auch roh gegessen werden und ebenfalls aus absolut naturgerechter Haltung stammen müssen.
Der Rohkostanfänger neigt dazu, mehr Obst als Gemüse zu essen. Besser ist es, von Anfang an ausreichend Gemüse zu essen (Kein Tag ohne Gemüse!), mindestens 50% des Gewichtsanteiles der Nahrung sollten aus Gemüsen bestehen. Die Kraft kommt aus dem Gemüse. Das haben uns die Sportler bestätigt.
Die gesamte tägliche Nahrungsmenge beträgt ca. 2 Kilogramm und kann bei den einzelnen Personen sehr unterschiedlich sein . Frauen essen eher etwas weniger und Männer eher etwas mehr. Bei wasserreichen Obstsorten wie Orangen oder Weintrauben ist es auch durchaus möglich in einer Mahlzeit bis zu 1,5 kg aufzunehmen, wenn Ihr Körper diese Menge braucht. Wichtig ist es immer auf die Signale des Körpers zu hören, wie es bei der instinktiven Ernährung von ganz allein geschieht. Generell braucht man bei Produkten höherer Qualität weniger Nahrung als bei Produkten geringerer Qualität. Der Körper ist bei einer Versorgung mit guten Produkten mit weniger Nahrung befriedigt. Nach einer längeren Zeit der rohen Ernährung geht die benötigte Nahrungsmenge zurück.
Die Rohkosternährung ist eines der stärksten ausleitenden Verfahren. Das heißt, daß es rasch zu starken Ausscheidungen von Körperschlacken kommen kann. Bei diesen Ausscheidungen gelangen massiv Körperschlacken, die aus den Fettdepots gelöst wurden, in die Blutbahn und verursachen bevor sie ausgeschieden werden sogenannte Reinigungsreaktionen oder Heilungskrisen wie sie auch vom Fasten bekannt sind. Diese Reaktionen sollten nicht mit echten Krankheiten verwechselt werden und es sollte nicht geschlußfolgert werden, daß Rohkost unverträglich sei. Gestützt wird diese Meinung durch die plötzliche Beendigung der Heilungskrisen wenn man bei Reinigungsreaktionen wieder zur Kochkost zurückkehrt. Diese entsteht aber nur durch eine Unterbrechung der Giftausscheidung durch die aufgenommene Kochkost. Unter Beibehaltung der Rohkosternährung tritt nach dem Ende der Reinigungsreaktionen ein Zustand erhöhten Wohlbefindens ein, den alle, die ihn erlebt haben, bewundernd bestaunen und nie wieder hergeben möchten. Mit der Ausscheidung der Körperschlacken geht eine Verbesserung bzw. Heilung sämtlicher ernährungs- bedingter Zivilisationskrankheiten einher. Eine einhundertprozentige Rohkosternährung ist am effektivsten, aber bereits bei einem Rohkostanteil von fünfzig Prozent wurden gute Verbesserungen erlebt. Bei der instinktiven Ernährungsweise sind die Reinigungsreaktionen weniger stark ausgeprägt, da der Instinkt die Nahrungsaufnahme kontrolliert und eine zu starke Entgiftung verhindert.


(Quelle: Clemens Hart ? Facharzt / Naturheilverfahren ? Homöopathie ? Ernährungsmediziner DAEM/DGEM
Altendorfer Straße 16 · 09113 Chemnitz)


Herzliche, immer wieder mal verwirrte, Grüße von
Daya

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Hallo Ihr Lieben,

ganz herzlichen Dank für Eure Gedanken und Tipps!
Das hilft mir wirklich ein wenig weiter und es beruhigt schon fast, dass man nicht nur selbst so ein verwirrendes Gefühl hat bei der Lektüre des Buches.
Inzwischen bin ich auch froh darüber, dass ich mich gegen ein Seminar entschieden habe, welches die Barbara Temelie bei mir in der Nähe gegeben hat, da das erwähnte Buch dafür Grundlage gewesen ist...  :-\
Irgendwie erinnert mich der Inhalt eher an die "Metabolic Balance" (kennt Ihr vielleicht auch).

3
Psychosomatik / Panikattaken & chronische Sinusitis
« am: 30. März 2015, 09:40:20 »
Huhu,

so richtig weiß ich gar nicht, wie ich anfangen soll...  :-\
Also, ich habe bereits sehr lange immer wiederkehrende Nasen-Nebenhöhlen-Entzündungen, die mich doch sehr in meiner Lebensqualität einschränken.
Ein leichter Druck im Kopf-Stirnbereich lässt ein Gefühl des Benebeltseins bei mir entstehen. Auch Müdigkeit und Mattigkeit machen sich sehr häufig breit, was mich sehr belastet.
Ich versuche es immer wieder mit Nasenduschen (Salzlösung), aber irgendwie funktionieren die nicht so wie sie sollten, da das Wasser nicht aus dem anderen Nasenloch herausläuft, sonder erst aus dem Nasenloch heruasfließt, wo ich die Lösung hineingebe, wenn ich das Wasser absetze.
Auch ist es eher ein unangenehmes Gefühl nach den Duschen.
Es fühlt sich sehr verstopft an im Stirnhöhlenbereich und ich weiß einfach nicht, wie ich diesen vermutlich festsitzenden Schleim lösen kann.
Könnten da evt. die Emser Nasentropfen helfen:
http://www.emser.de/emser-produkte/emser-nasentropfen/

Ich habe auch viel nachgelesen im Internet, aber komme da nicht so recht weiter, ausser dass mich einiges sehr verunsichert.
Z.B. habe ich auf einer Seite für TCM folgendes gelesen zum Thema Schwindel, welchen ich auch ab und an habe:
    Leber Qi Stagnation (verschlimmert sich mit Stress, wird häufig begleitet von Reizbarkeit und Depression)
    Leber Yang ?berschuss (mit Unruhe und Kopfschmerzen)
    Leber Feuer (mit starker Unruhe und Kopfschmerzen)
    Leber Wind (sehr starke Unruhe, Kopfschmerzen, Zittern, Vorstufe des Schlaganfalls).
[/b]

(Quelle: http://www.tcm-shanghai.com/de/sinusitis.html)

Das letzte macht mir doch Sorgen, wobei ich ja gar nicht weiß, was bei mir nun blockiert ist oder aus der Balance...
Jedenfalls entstehen dann aus diesen Sorgen bei mir Panikattaken, bei denen ich dann das Gefühl habe, dass ich nicht richtig atmen kann, dass ich einen Knoten im Hals habe und meine Brust wie zugeschnürt ist.
Das ist sehr unschön.

Ich freue mich ehrlich, wenn jemand mir ein paar Hinweise und/oder Tipps geben kann, was ich tun kann, um die Ursache zu beheben.
Mir ist natürlich bewusst, dass die Ursache nur herauszufinden ist, wenn man vielleicht mal zu einem TCM orientierten Mediziner geht, dennoch wollte ich es gerne auch über diesen Weg (erstmal) probieren.
Danke.

Ganz herzliche Grüße,
Daya


4
Hallo liebes Forum,

nach der Lektüre des oben erwähnten Buches sind einige Fragen in mir offen geblieben bzw. bin ich in dem einen und anderen Punkt ein wenig verunsichert zurückgeblieben...:

1) sie teilt ein in den Kohlenhydrattyp und in den Fett-Eiweiß-Typ (Kapitel 33), wobei sie dem F-E-Typ zu Fleisch und Fisch rät (als nicht ganz gleichwertige Alternative empfielt sie Hülsenfrüchte).
Nun bin ich bereits lange Jahre Veganerin und möchte Tiere in meinen Speisplan nicht aufnehmen. Da ich jedoch in mir spüre und meine, dass ich eher der F-E-Typ bin und auch merke, dass es mir mit der Rohkost betonten veganen Art sich zu ernähren nicht 100% gut geht, bin ich doch verunsichert, ob es an dem Auslassen der tierischen Lebensmittel geht(?) Doch wo ich das schreibe, kann ich das irgendwie so gar nicht glauben und als richtig empfinden.
Bei Hülsenfrüchten ist es so, dass ich davon immer nur sehr wenig vertrage und auch nicht täglich Lust darauf verspüre.
Geschreiben wird in dem Buch allerdings, dass man bei Fleischverzicht unbedingt täglich eiweißreiche LM zu sich nehmen sollte, um nicht in ein Defizit zu gelangen!

2) "Mit und ohne Hitzezeichen" oder "mit Hitzezeichen oder "ohne Hitzezeichen" (Kapitel 14 ab S. 81 ff.)
da blicke ich auch noch nicht so wirklich durch (wäre jetzt zu umfangreich, das alles zu erläutern!
Jedenfalls erkenne ich Symptome aus beiden (mit und ohne) und demnach sollte ich mich an die Empfehlungen dafür halten. Es werden dabei bestimmte LM sehr empfohlen, wohingegen man andere unbedingt (zumindest phasenweise) gänzlich meiden sollte. Es geht dabei, so wie ich es verstanden habe, um die thermische Wirkung des LM.
Diese Einteilung hat sie neu angepasst, um es verständlicher zu gestalten, wie sie in dem Buch erklärt (S.271).
Wagrscheinlich ist es hier wieder die Aufgabe, in sich selbst hineinzuspüren und zu erkennen, was der Körper und sie Seele braucht und möchte...

3) ein für mich wichtiger Aspekt, der in mir Unwohlsein hervorruft, ist, dass sie Bücher von Udo Pollmer erwähnt - ihm in einigen Aussagen zustimmt... :-\
(S.11 ff.)

Eigentlich möchte ich einfach nur gerne erfahren, was Ihr so davon haltet, falls Ihr das Buch kennt und freue mich über Eure Gedanken dazu. Natürlich auch über Anregungen bezüglich meiner Fragen.
Oder sollte man sich lieber an anderer Literatur zur TCM und 5EE orientieren?

Ich danke herzlich und grüße ebenso  :)
Daya

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5 Elemente Ernährung / Re: SMOOTHIE
« am: 11. Februar 2015, 09:04:30 »
Die "Smoothie-Frage" hatte ich mir auch gerade in den letzten Tagen gestellt  :-\
Es ist für mich immer sehr interessant zu erfahren, dass anscheinend für viele Menschen diese grünen Smoothies DER Hit sind und sie darauf schwören...
Selbst kann ich das gar nicht so bestätigen, was ich schon fast bedaure, da sie doch so gesund sein sollen auf Grund des Chlorophylls(?).
Wenn ich so einen Smoothie trinke, dann ist mir danach irgendwie so gar nicht wohl  :(
Auch fehlt mir dabei das "Kauerlebnis", doch das ist vielleicht auch einfach eine psychische Angelegenheit.
Jedenfalls esse ich zumeist die Dinge lieber einzelnd oder tatsächlich als Gemüse-Smoothie mit warmen Wasser verarbeitet (Roh-Suppe).
Doch auch dabei merke ich immer deutlicher, dass sie für mich schwer verdaulich sind und mich eher viel Energie kosten, als dass sie mir das Gefühl gäben, Bäume ausreißen zu können...  :(
Eigentlich ja komisch, da es stets heißt, dass die Smoothies gerade gut bekömmlich seien wegen des Aufschließens der Pflanzenfasern.
Es ist auch nicht so, dass ich gleich 1-2 Liter von dem Zaubertrunk zu mir nehme. Viel eher beläuft sich die Menge auch 250-300ml. Und trotzdem empfinde ich es schon als schwer bekömmlich.
Liegt das (immer noch) an meiner sehr geschwächten Mitte (Frage an Daniela  ;) )?

Je mehr ich mich mit der TCM und auch mit dem Ayurveda befasse, desto klarer erkenne ich mich selbst.
Dafür bin ich sehr dankbar.

Ich grüße Euch herzlich,
Daya

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5 Elemente Ernährung / Paleo und Ernährung bei Krebserkrankungen
« am: 08. Februar 2015, 18:05:31 »
Hallo liebes Forum,

kann mir bitte jemand weiterhelfen in Bezug auf Kohlenhydrate in der Ernährung (aus Getreide/reis etc.) im speziellen bei Krebserkrankungen?
Ich habe durch Zufall diese Seite entdeckt, die über diese "Paleo-Ernährung" informiert und da kommt das Getreide alles andere als gut weg:
http://www.paleo360.de/gesunde-ernaehrung/ist-reis-paleo/
Auch höre ich immer wieder, dass Menschen diese Empfehlung erhalten, das Getreide strikt zu meiden - gerade bei Erkrankungen.
Was ist darüber in der TCM bekannt oder wie ist das zu bewerten?

Ich danke für jede Antwort und grüße Euch herzlich,
Daya

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Hallo liebes Forum,

kann mich jemand von Euch darüber aufklären, wie es sich verhält mit den Omega-3 und -6 Fettsäuren im Getreide (insbesondere Reis, Hirse und Amaranth)?
Was ich bisher herausfinden konnte ist, dass es im Getreide eher sehr ungünstig ist und es sich um einen großen Unterschied hadelt, so dass die Gegenüberstelleung bei etwa 10:1 liegt und nicht bei 3:1, wie es für unsere Gesundheit wesentlich zuträglicher wäre  :-\

Wenn das alles so stimmt, dann müsste man ja demnach sehr schnell Entzündungsreaktionen nach dem Getreideverzehr bekommen?!
Wie ist das alles zu bewerten und wie gleicht man dieses doch starke Ungleichgewicht aus?

Wenn man die Getreidekur durchführt, wäre es ja auch sehr ungünstig. Und doch scheint diese Kur vielen Menschen sehr gut zu tun?
Ich steh da gerade sehr auf dem Schlauch und freue mich sehr, wenn da jemand Licht ins Dunkel bringen kann.
Danke Euch herzlich.
Liebe Grüße,
Daya

P.S.: mir sind die bekannten "guten Omega-§-Quellen" absolut geläufig, wie Hanf, Leinsaat, fetter Fisch, frische Walnüsse z.B., doch wenn man zusätzlich eben Getreide/Reis isst, dann erzeugt man doch schnell wieder ein Ungünstiges Verhältnis... Oder?

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5 Elemente Ernährung / "zittriges" Körpergefühl
« am: 28. Januar 2015, 17:19:39 »
Hallo liebes Forum,

trotzdem, dass wir, liebe Daniela, heute miteinander gesprochen haben möchte ich hier nochmal versuchen, mehr Klarheit über meine Körperreaktionen zu erhalten.
Es ist so langsam wirklich nicht mehr schön und es schränkt die Lebensqualität erheblich ein.
Ich war so motiviert nach unserem Telefonat und habe mir zum Mittag Naturreis mit geriebener Papaya, Algen, "grüner Soße" und Kokosöl zubereitet, dazu Salatblätter.
Es hat auch sehr gut geschmeckt... Doch als ich später draussen war, kam erneut dieses unwohle, zittrige Körpergefühl, welches sich wie Blutzuckerschwankungen anfühlt! Dazu dann so schlappe Beine und ein Gefühl, als ob einem jeden Moment schwindelig wird.
Ich verstehe einfach nicht, was da los ist?
Gestern, nachdem ich die gegarten und angekeimten Kichererbsen mit Reis und Gemüse hatte, kam das nicht; dafür dann die Quittung für die Kichererbsen in Form von Krämpfen und Völlegefühl nebst Blähungen  :-\

Ist es doch das Obst, was da so ein Ungleichgewicht verursacht (wegen der Fruchtzuckerunverträglichkeit)?
Oder ist meine Mitte so arg geschwächt?
Doch warum reagiere ich dann nicht nach jeder Mahlzeit so?
Ich verstehe das einfach nicht und es macht mich sehr unruhig, weil ich nicht weiß, wie ich mich verhalten kann, damit das aufhört?

Über Eure bzw. Deine Antwort/en und Gedanken dazu freue ich mich sehr und danke von Herzen.
Liebe Grüße,
Daya

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5 Elemente Ernährung / Re: Prof. Arnold Ehret
« am: 17. September 2014, 20:03:01 »
Hallo haarscharf67  :)

ich habe den Prof.Ehret so verstanden, dass das Getreide lediglich geröstet wird. Im Anschluss dann vielleicht frisch flocken(?). Aber das hat er so nicht weiter ausformuliert.

Selbst habe ich nun feststellen können, dass es anscheinend an dem Reis gelegen hat, da ich diesen nun nicht mehr zu mir genommen habe, aber noch das Frischkorngericht aus Hafer esse. Eine Verschleimung hatte ich jetzt nicht mehr.
Ist schon interessant.
Vielleicht ist dahingehend auch jeder Mensch anders und reagiert anders auf das gleiche Lebensmittel.
Es hängt ja auch stark von einer evt. bestehenden Vorbelastung des Organismus ab.

Liebe Grüße,
Daya


10
5 Elemente Ernährung / Prof. Arnold Ehret
« am: 11. September 2014, 08:51:36 »
Hallo liebes Forum,

heute möchte ich mich (doch nochmal) an Euch wenden mit einem Anliegen bzw. einer Frage (habe bereits gestern mit Daniela telefoniert - danke an dieser Stelle nochmal! Dennoch bleibt mir noch eine gewisse Unklarheit).

Es geht um das Getreide - oder eher den Naturreis.
Diesen bereite ich nun seit ein paar Tagen zu (mit viel Wasser, langer Garzeit, vorher über Nacht einweichen).
Seelisch tut er mir, so empfand ich es zumindest, gut, aber ich bemerke zunehmend nach dem Verzehr, dass ich im Nasen- und Rachenraum einen ganz zähen, gelblich-weißen Schleim - schon fast kleisterartig(!) - entwickele. Dieser kommt nur schwer heraus (entweder über die Nase oder über den Mund).
Das ist sehr unangenehm und manchmal habe ich das Gefühl, mir steckt dieser "Schleimpropfen" im Halse fest!  :(

Ich habe den Reis jetzt mal weggelassen und es ist bereits ein wenig besser.
Auch mache ich mir gerne frische Haferflocken als Brei; den habe ich auch mal weggelassen aus Unsicherheit.
Könnte also potenziell auch daran liegen(?).

Nun zur Betreffzeile:
Heute fiel mir beim Aufräumen das Buch von Prof.Arnold Ehret in die Hände, welches er um 1900 verfasst hat. Es  befasst sich mit genau dieser "Problematik" ("Die schleimfreie Heilkost").
Darin beschreibt er u.a. die Wirkung von verschiedenen Nahrungsmitteln - so auch die von Reis:
Zitat
Reis:
Reis ist einer der größten Schleimerzeuger und ergibt einen ausgezeichneten Kleister. Durch meine Erfahrung bei ernsthaften Erkrankungen (Geschwüre usw.), die weit verbreitet sind unter einseitigen Reisessern, glaube ich fest daran, dass Reis die Ursache von Lepra ist.

Und zu Getreide:
Zitat
Getreide und alle Mehlprodukte bilden Schleim und Säure. Am schlimmsten von allen ist Weißmehl, da es den besten Kleister ergibt. ...
...Rohes Getreide, wenn es geröstet ist, ist bis zu einem gewissen Grad ein Schleimbesen, enthält aber Reizmittel, die man fälschlicherweise als "Nährwert" ansieht.
...

Was meint Ihr dazu? Hat jemand von Euch Erfahrungen mit solchen Symptomen?

Es ist wirklich merkwürdig, wenn man z.B. an die Literatur von dem Prof. Kollath denkt, der das Getreide als DAS Lebensmittel für den Menschen betrachtet und das Frischkorngericht so sehr empfielt -gerade Erkranten!
Schon komisch - wie so oft: frag´ 9 Ärzte und die erhälst 10 verschiedene Antworten...  :-\

Herzliche Grüße,
Daya


11
5 Elemente Ernährung / Erste Mahlzeit am Tag "denaturiert"?
« am: 08. August 2014, 09:22:55 »
Liebes Forum,

der Betreff klingt sicherlich für den Ein oder Anderen komisch, so dass ich es erläutere:
in der TCM wird empfohlen, die erste Mahlzeit des Tages erwärmt zu sich zu nehmen ("Energiezuführung" etc.).
In der Rohkostszene ist das das "Schlimmste", was man tun kann, da man bereits einen Entzündungsprozess (Verdauungsleukozytose; habe ich, glaube ich, schon mal irgendwo erwähnt) dadurch auslöst!?

Was ich mich frage ist, warum mir zum Beispiel morgens selten bis nie nach frischen Früchten ist, auch wenn dies von vielen (Rohkost-)Seiten empfohlen wird?
Eher ist mir eben nach etwas warmen, aber ich habe aus lauter Verunsicherung das Frühstück lieber sein gelassen, um "ja nichts flasch machen zu können" (laut der Rohkostempfehlungen, bei denen einem auch oftmals nahegelegt wir, besser nicht zu frühstücken wegen der "Entgiftungsprozesse", welche dann gestört würden...)

Heute morgen war ich joggen und danach hatte ich doch tatsächlich Hunger!
Ich habe mir dann Naturreis gemacht (den hatten wir noch von gestern) mit geriebenem Apfel, den ich ganz kurz erwärmt habe, damit die Säuren neutralisiert werden und ein Ministück Rohmilchbutter + frischen Thymian (ganz wenig).
Hat mich geschmacklich jetzt nicht vom Hocker gehauen, aber ich hatte danach ein angenehm sattes, aber nicht volles Gefühl und auch der Blutzuckerspiegel bleibt, denke ich, dadurch stabiler, als wenn ich nur Obst esse. So ist das zumindest komischerweise bei mir.

Ich werde es jetzt auch mal mit Haferkeimen versuchen. Vielleicht ist es für den Anfang auch einfach besser, wenn ich nur Getreide mit ein wenig Nussmus oder anderem Fett esse - ohne die Früchte (?)
Mittags esse ich im Sommer gerne frische Früchte; passt das dann trotz der nicht rohen Mahlzeit am Morgen oder verträgt sich das nicht?
Der Dr. Bruker schreibt zum Beispiel auch, dass sich erwärmte und rohe Früchte in der Ernährung nicht vertragen und das dies zu Verdauungsstörungen führt (auch wenn sie in unterschiedlichen Mahlzeiten zu sich genommen werden...
Das ist alles sehr verwirrend.

Ich bin ehrlich dankbar für jede Rückmeldung und jeden Gedanken und Erfahrung dazu!
Danke Euch und herzliche Grüße von
Daya



12
5 Elemente Ernährung / Reisflocken von BAUCK
« am: 19. Juli 2014, 13:59:29 »
Liebes Forum,

eine kurze Frage:
wie ist es mit den Reisflocken von BAUCK?
Sind diese empfehlenswert oder eher nicht so angeraten, da sie doch recht stark verarbeitet sind.
Es sind zwar Flocken aus Vollkornreis, aber eben auch gewalz, getrocknet usw.
http://www.bauckhof.de/de/bauckhof-naturkost-rosche/produkte/bauckhof-produkte/flocken/reisflocken.html

Eine Alternative könnte vielleicht sein, Natur-Basmatireis zu flocken bzw. zu schroten und dann einen Brei daraus zu kochen (z.B. für einen Reis-Früchtebrei).
Doch da bin ich mir unsicher, ob das so gut verträglich ist oder anders gefragt: diesen Brei müsste ich dann sicherlich recht lange garen, damit er gut verdaulich ist, oder?

Ich freue mich auf Rückmeldungen.
Herzliche Grüße von
Daya

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Typische Frauenleiden / Re: (nochmal) Cellulite
« am: 19. Juli 2014, 13:53:24 »
Danke Dir, liebe Daniela, für Deine Antwort!


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Typische Frauenleiden / (nochmal) Cellulite
« am: 17. Juli 2014, 14:39:19 »
Huhu  :)

möchte Euch gerne fragen, was das Auftreten von Cellulite begünstigt / beeinflusst oder aufhält, sofern dies möglich ist.
Viel wird darüber geschrieben (wie über so vieles!), darunter auch, dass sie konstitutionell bedingt sei  ???

Selbst bin ich nicht "betroffen" und dankbar dafür.
Bleiben tut natürlich die Frage, ob sich das noch (ver)ändert im Laufe der Zeit.
Es interessiert mich, ob die Ernährung einen großen Einfluss auf das Entstehen von Cellulite hat?

Es macht mich, um ganz ehrlich zu sein, z.B. stutzig, dass Frauen, die bereits jahrelang eine Ernährung "nach der TCM" praktizieren, Cellulite an ihrem Körper feststellen und darüber alles andere als froh sind.
Sie fragen sich dann, was sie "falsch" machen und was sie ändern sollten. Nur eine Antwort bleibt da oftmals aus; vielleicht gibt es auch nicht DIE Antwort?

Was ich bereits häufiger gelesen habe ist, dass Brot und Getreide als solches mit verantwortlich gemacht werden für deren Entstehung (durch die übersäuernden Eigenschaften).
Dieses (Getreide) wird in der TCM meines Verständnisses nach doch in recht ordentlichen Mengen verzehrt.

Kann da jemand ein wenig Licht ins Dunkel bringen?
Ich freue mich über Nachrichten  :)

Beste Grüße!
Daya

15
5 Elemente Ernährung / Bananen
« am: 17. Juli 2014, 14:27:39 »
Hallo liebes Forum,

ergänzend zu einem Gespräch mit Daniela - ganz lieben Dank nochmal! - möchte ich hier an das Thema "Bananen" anknüpfen.
Was ich noch nicht verstehe ist die Sache mit der "verschleimenden" Wirkung der Banane?
Mein Mann z.B. isst sehr viele und gerne Bananen (bis zu 10 am Tag) und er hat keinerlei Symptome einer Verschleimung...  :-\
Auch ich esse gerne Bananen und kann es nun schwer einschätzen, was es jetzt auf sich hat mit dieser Verschleimung.

Eine weitere Frage war die nach der Begasung vor und nach dem Schiffstransport, wozu ich folgende Info gefunden habe:
http://www.momonaturkost.de/sortiment/banane.html
(Verarbeitung und Distribution)

Das klingt für mich nicht nach starker Chemiekeule irgendwie...(?)

Ich freue mich, wenn jemand dazu noch weiteres Wissen oder weiter(führende) Gedanken hat und diese mitteilen mag.
Danke Euch!
Herzlichste Grüße von
Daya




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