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Nachrichten - Dr. Ingfried Hobert

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Psychosomatik / Prostatakrebs ganzheitlich heilen
« am: 28. Juli 2014, 11:37:49 »
Prostatakrebs ist  die häufigste Tumorart bei Männern. Im Jahr 2010 erkrankten in Deutschland geschätzt 65.830 Patienten. Wesentlich weniger Männer versterben jedoch an einem Prostatatumor: 2010 lag die Zahl der dokumentierten Sterbefälle bei 12.676. Im Mittel waren Betroffene 70 Jahre alt, wenn ein Tumor entdeckt wurde. Während die Sterberaten weiter vergleichsweise niedrig liegen sind in den letzten Jahren die Erkrankungsraten angestiegen.  Ein allerdings sehr unsicherer Früherkennungstest führt inzwischen dazu das mehr Prostatakrebsfälle gemeldet werden, jedoch geraten dabei viele Männer in eine unnötige Behandlungsmaschinerie,  da ihr Krebs ihnen möglicherweise niemals Beschwerden bereitet hätte. Da die frühere Krebserkennung erstaunlicherweise nicht zu einem Absinken der Sterberate führt, wurde in den USA der PSA Früherkennungstest bereits als obsolet eingestuft.  Da die Nebenwirkungen vieler  zu früh eingeleiteten Maßnahmen sehr gravierend sind ( z.b.. lebenslange Inkontinenz – 2-3 Windeln pro Tag bis ans lebensende…) ist es immer wichtiger wirkliche Vorbeugemaßnahmen zu ergreifen und auch die Behandlung ganzheitlicher auszudehnen indem die psychosomatischen Ursachen des Prostatkrebses ernster genommen werden.Die Yogatherapie bietet dabei höchst effektive Möglichkeiten.

Psychosomatik
Der Prostata Krebs verwirklicht körperlich im Prostatabereich, was seelisch im entsprechenden Bewusstseinsbereich not-wendig wäre: Es ist ein wildes und rücksichtsloses wucherndes Wachstum der entarteten Prostatazellen unter dem Einfluss von männlichen Hormonen. Der Auslöser ist fast immer ein Konflikt  mit der männlichen Sexualität. Diese wurde möglicherweise vorzeitig abgeschlossen sodaß der Körper den (vergessenen/verdrängten) Themen wieder zum Durchbruch verhilft
Bearbeitung
Die Prostata ist in gewisser Weise ein Hüter an der Schwelle zur zweiten Lebenshälfte, die es gilt weiter lebendig zu gestalten indem Raum für die eigenen ausgefallenen Vorstellungen und kühnen Fantasien geschaffen werden. Es geht darum sich weiter mutig zu öffnen und sie mutig und frei gedeihen und expandieren zu lassen.
Die eigenen kreativen Wachstumsimpulse sollen sprießen und dafür sorgen, dass die Dinge wie geschmiert laufen. So kann der Prostata hier wieder zu ihrer zweiten Rolle als Produzentin von Gleitflüssigkeit für den Geschlechtsverkehr verholfen werden.

Eine entwickeltere Sinnlichkeit und Sexualität  die zu langen, wundervollen Liebesfesten führt und in der man sich an frühe Träume und eigene Ziele, Wünsche und Vorstellungen von Erotik und Liebe erinnert und sie (wild) entschlossen (wieder)belebt und umsetzt.
Es geht also um die Bewusstheit, die Notwendigkeit zu erkennen, vom körperlichen und damit (lebens)gefährlichen Niveau auf das herausfordernde, aber lebensrettende geistig-seelische Niveau zu wechseln und dort auf expansives Wachstum im betroffenen Bereich zu setzen und dabei die grenzüberschreitende Liebe zu entdecken. Im Idealfall kann es gelingen sich nur dem eigenen höchsten Gesetz verpflichtet zu  leben und sich „ektatsich „ausdrücken.

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Tipps / ADHS
« am: 08. Februar 2013, 11:20:35 »
ADS(Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) und ADHS (Hyperaktivität/Zappelphilipp-Syndrom)

Wer kennt es nicht das Gefühl, das einem alles zu viel ist und man endlich mal richtig wieder Zeit für sich braucht um sich zu sortieren und sich um wichtige Bedürfnisse und Herzensangelegenheiten zu kümmern. Wen wundert es wenn es unseren Kindern nicht oft ähnlich geht. „Du brauchst deine Kinder nicht erziehen – sie machen dir sowieso alles nach“ Simran K.Wester

Die heutige Zeit stellt unsere Kinder vor ungewöhnliche nie dagewesene Herausforderungen. Chaotische Reizüberflutung, permanente Überforderung von Eindrücken und ein nie dagewesener Erwartungs-und Leistungsdruck führen zu seelische Unruhe. Mangel an innerem Halt und familiärer Stabilität (natürliche Lebensrhythmen) fehlen oft in dieser neuen „ Feld“ des „zuviel von allem“

Im Trubel des Alltags ist kaum Platz für die Wahrnehmung eigener Emotionen, Gefühle und Bedürfnisse. Sie finden zu wenig Beachtung und kaum Ausdruck. So kommt es zu Ungleichgewichten und Blockaden im Energiefluss des Kindes. Diese entladen sich über Verhaltensauffälligkeiten, körperliche Symptome und oftmals auch in Krankheiten.

Die Betroffenen leiden an sich und der Welt, für die sie zu sprunghaft, spontan und oft auch zu intelligent sind. Meist werden sie mit ihren abweichenden „Vorstellungen“ zur Provokation für Eltern
und Bürgerwelt.

Beispiele typischer Symptome

  • ist ständig in Bewegung und wirkt dabei "wie getrieben"
    kann sich nur mit Mühe auf einem Stuhl halten, rutscht darauf herum oder fällt damit um
    zappelt häufig mit Händen und Füßen, läuft und klettert in unpassenden Situationen herum
    kann sich selten ruhig mit einer Sache beschäftigen und ist auffallend ungeduldig
    redet häufig wie aufgezogen
    unterbricht andere oft beim Sprechen und/oder stört auf andere Weise
    handelt häufig ohne nachzudenken, achtet nicht auf Einzelheiten, Flüchtigkeitsfehler
    schafft es oft nicht, bei Aufgaben und Spielen bei der Sache zu bleiben
    scheint häufig nicht zuzuhören, wenn andere mit ihm sprechen
    hat Schwierigkeiten, Aufträge zu Ende zu bringen
    lässt sich leicht ablenken

Kinder haben dieselben Bedürfnisse wie alle anderen Menschen auch. Was sie besonders brauchen sind Menschen, die ihnen Wertschätzung entgegen bringen. Menschen die empathisch sind, sich selbst in
ihrer Vorbildfunktion reflektieren und zu sich stehen. Wir selbst sind eingeladen, aktiv den Trends der überfordernden, aggressiven und egoistischen Leistungsgesellschaft im eigenen Familienleben
entgegensteuern. Uns Zeit zu nehmen und unseren Kindern Aufmerksamkeit zu schenken und sie in ihrer Einzigartigkeit wahzurnehmen und ihnen den Raum zu geben den sie brauchen um von den kreativen Möglichkeiten dieser „verrückten“ Zeit Gebrauch machen zu können. Dabei haben sie ihren ganz eigenen Rhythmus. Nur so können Talente entdeckt und befriedigt neue Möglichkeitsräume ausprobiert werden.

Für eine gesunde Entwicklung stehen zwei Bedürfnisse jedoch im Mittelpunkt. Zugehörigkeit und Selbstentfaltung. Wenn es uns gelingt, diese beiden Bedürfnisse im Auge zu behalten und vom Herzen her auf unsere Kinder eingehen, können wir mit ihnen zusammen kreative Lösungen für unsere und ihre Anliegen finden. In einer achtsamen und einfühlsamen Kommunikation liegt der einzig wirklich  sinnvolle Schlüssel im Umgang mit Kindern, die unter ADS oder ADHS leiden.
Dabei geht es vor allem darum wie wir als gute Vorbilder mit uns selbst und unseren Bedürfnissen umgehen und wieviel Zeit für Ruhe, Muße und Achtsamkeit wir uns selbst zugestehen. In einem zweiten Schritt sind wir eingeladen Strafen, Drohungen, Forderungen, Kritik und Schmähungen durch Empathie, Zuwendung, Wertschätzung und authentische effektive Bitten zu ersetzen. Therapeutisch sind die Kinder in ihrer Neugierde und ihrem Entfaltungsdrang als solche völlig in Ordnung.
Den meisten Eltern tut Unterstützung gut. Besonders geeignet und hilfreich sind: Systemische Familientherapie (Familienaufstellung), Elterntraining ( Gewaltfreie Kommunikation-M.Rosenberg )
und Entspannungstechniken (z.b. Meditation).

Der sogenannte Zappelphilipp wird heute immer noch von vielen Hardcore Schulmedizinern mit Amphetaminen (Ritalin) „behandelt“, die in ihren Wirkungen der Droge Ecstasy (MDMA, ebenfalls ein Amphetamin) ähneln und katastrophale Auswirkungen auf den kindlichen Organismus haben. Zur Unterstützung des Kindes haben sich in der Naturheilkunde verschiedene individuell ausgetestete
homoöpatische Mittel oder Wildblütenessenzen (z.b. australische LoveRemedies mit Guava, Fan Flower und Coral Tree) bewährt. Sie stabilisieren das innerere Gleichgewicht des Kindes fördern
Konzentration und die Fähigkeit innezuhalten und sich zu zentrieren.

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TCM / Re: Akupunktur
« am: 08. Februar 2013, 11:11:01 »
Hallo Clauder1,
Ich selbst behandle selten mit mehr als 5 Akunadeln, niemals jedoch mit mehr als 10 Nadeln.
Grundsätzlich gilt - je besser die Pulsdiagnose gestellt wird, desto zielgerichteter können die Nadeln eingesetzt werden. Ärzte mit sehr viel Erfahrung brauchen oft sogar nur 1-2 Nadeln. Es hängt außerdem davon ab ob wir eine Leere Störung oder eine Blockade
haben. Bei Leere (spezilles Burn out) würde zusätzlich Energie tatsächlich verloren gehen. Hier sollten 5 Nadeln die absolute Obergrenze darstellen um zusätzlichen Energieverlust zu vermeiden.
Bei nachgewiesenen Blockaden ( s. Zunge + Pulse) kann man mit der Einstichtechnik und Richtung "eingefrorene " Energiekreisläufe in Gang "schieben" hier kann man auch mal ein paar Nadeln mehr nehmen. (max 10 Nadeln bei Rückenschmerzen).
lg
Ingo

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Psychosomatik / Re: Zysten
« am: 23. April 2012, 22:12:16 »
Ja das stimmt so. Häufig verschwinden diese Cysten zum Glück ganz von selbst.
Dr.I.Hobert

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Psychosomatik / Re: Nackenschmerzen
« am: 23. April 2012, 22:09:45 »
Hallo Sirius,
ich würde empfehlen bei einem TCM Arzt Moxa Therapie machen zu lassen. Dazu Osteopathie, Dehnungsübungen und Muskelaufbautraining.
Dr.I.Hobert

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Psychosomatik / Re: Schilddrüsenunterfunkt?on
« am: 04. März 2012, 07:07:31 »
Hallo Christiane - hier ein paar Gedanken zur
Schilddrüsenunterfunktion

Vornehmlich dreht sich alles um das Thema: Wann komme ich endlich dran... !

Dem Leben fehlt im Augenblick die Leidenschaft und „Süße“. Durch Alltag und Routine ist der Blick für das wirklich lebenswerte und lebensbereichernde verloren gegangen. Zu oft wird inzwischen „ja“ gesagt wo eigentlich „nein“ gemeint. Ist , Frustration und Interessenlosigkeit bestimmen immer öfters den Tag. Lebensenttäuschung und Hoffnungslosigkeit formen und festigen von Tag zu Tag mehr ein Bewußtseinsfeld das das Leben immer mehr einschränkt. Wut über sich selbst nimmt zu.
( dicker Hals !)

Bearbeitungsoptionen
Rückzug. Innehalten um Inhalt zu finden. Altes Loslassen und dem Sinn des eigenen Lebens Raum geben. Mutige Entwicklungsschritte machen. Neue Herausforderungen eingehen, damit Wachstum und Weiterentwicklung stattfinden kann. Entscheidungen sind jetzt notwendig damit Veränderung möglich wird und sich das entfalten kann, was von Natur aus angelegt ist.
herzliche Grüße
Dr.I.Hobert ( www.drhobert.de)

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Psychosomatik / Re: Verstopfung
« am: 19. Februar 2012, 17:33:17 »
Hallo,
es hört sich alles so an als würden sie schon das richtige machen - Frischkost, vegetarisch,viel Trinken und Bewegen usw. Dazu ist Hamamelis Salbe das Mittel der Wahl. Am besten im Wechsel mit Zinkpaste.
Einfach mal ausprobieren und dann aufschreiben nach welchen Nahurngsmitteln und psychischen Belastungen die Fissuren wieder auftreten.
I.Hobert

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Psychosomatik / Harnblasenentzündung
« am: 13. Februar 2012, 10:12:23 »
Ist ein Konflikt um das Loslassen (Wasserlassen = Loslassen des seelischen Abwassers oder Mülls) Meist treiben brennende Schmerzen einen zur Toilette. Dahinter steht das brennende Bedürfnis, seelisch überfälliges loszulassen. Ungesunder Druck überlagert das System. Leichtigkeit im Alltag fehlt. Ängst und Anspannungen erschweren unnötigerweise das Leben.

Um sich zu erlösen geht es darum, sich den seelischen Druck bewusstmachen, unter dem man steht. Die Dringlichkeit des Loslassens von seelischem Abfall erkennen und wahrnehmen, wie sehr man darauf brennt, ihn hinter sich zu bringen. Die anstehenden Herausforderungen und Themen mutig anpacken damit auf seelischer Ebene der Druck rausgeht.

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Psychosomatik / Haarausfall
« am: 13. Februar 2012, 10:11:14 »
»Haare lassen« »Federn lassen«, »nicht ungeschoren davonkommen«;

Der Volksmund hat bereits ganz eigene Interpretationen gefunden.
Der Verlust der (Löwen-)Mähne steht für den Verlust von Macht, Einfluss und Vitalität. Den Hexen wurden früher die Haare abgeschnitten um ihnen ihre Kraft und Macht zu nehmen. Bei Soldaten ist es ein Zeichen, dass sie der eigenen Freiheit und Macht beraubt und einer anderen Macht unterstellt
sind. Bei Nonnen und Mönchen ist es ein Zeichen, dass sie sich freiwillig einer höheren Macht unterstellen und auf die eigene Freiheit und Macht verzichten.

Bei Haarverlust geht es darum, mit der Vergangenheit ins Reine kommen, um neue Impulse und Kräfte sprießen zu lassen.
Alte Strukturen hinterfragen, Altes/Überholtes loslassen, Neuem Platz machen; sich von bestimmten Gedankenmustern verabschieden, alte Schulden (auch bei sich selbst) bezahlen. Sich eingestehen, dass zu wenig Neues kommt und es nicht mehr weitergeht (im Leben). Der seelische Fortschritt ist in Frage gestellt. Neue Inspirationen und das Wiederentdecken persönlicher Leidenschaften ist gefordert

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Tipps / Re: Immer wach zur selben Zeit?
« am: 17. Januar 2012, 22:18:07 »
Schlaflosigkeit
Hingabe und vor dem Einlassen auf Unbekanntes beim Einschlafen; Nicht loslassen können vom Tag, weil man nicht fertig geworden ist -- mit dem Tag, mit dem Leben. Angst vor Kontrollverlust. Gedanken und Sorgen, die daran hindern, sich zu entspannen und loszulassen. Mangelndes Vertrauen in den weiblichen Pol und zu starke Betonung des männlichen Denkpols. Zu viel Lebensenergie (Blut) ist in der Zentrale (Gehirn), die dadurch nicht zur Ruhe kommt; zu starke Ich-Identifikation. Aufforderung, im spirituellen Sinne aufzuwachen (Buddha = der Erwachte).
Den Tag abschließen und einen Genuss im Loslassen entdecken. Den Übergang von der aktiven (männlichen) in die passive (weibliche) Seite des Tages bewusst erleben und z. B. mit einem Abendspaziergang feierlich begehen, die Abenddämmerung begrüßen; bewusst den Tag abschließen (z. B. mit Hilfe eines Gutenachtrituals wie Gebet, Tagebuchschreiben, Mandalamalen, Meditation usw.)- jeden Tag abschließen wie ein Leben (den Schlaf als kleinen Bruder des Todes ernst nehmen); Beschäftigung mit Vergänglichkeit und Tod. Sich sein Tagwerk so einteilen, dass es zu schaffen ist. Aussöhnung mit der dunklen Seite des Tages und der Wirklichkeit. Perfektionismus loslassen. Aufwachen für die Wirklichkeit und das eigene Seelenleben. Die Nacht und den Tod als Lebensthemen entdecken.

liebe Grüße
Ingfried Hobert

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Tipps / Re: Ekzem
« am: 17. Januar 2012, 22:16:55 »
Hallo ihre Lieben
hier ein paar - vielleicht hilfreiche - Gedanken zum Thema Psychosomatik
Ekzem
Etwas Inneres Unterdrücktes durchbricht die Grenze nach außen; bisher Zurückgehaltenes, Verdrängtes attackiert die Grenze der Unterdrückung, um in die Sichtbarkeit (ins Bewusstsein) zu gelangen. Das Ekzem steht symbolisch für ein angstvolles Abwehren eines nach außen dringenden Konflikts. Es ist eine Rebellion der Haut, z. B. gegen gefährliche Faktoren von außen. Die Haut ist dem Metall zugeordnet. Trauer ist die Emotion die das Metallelement stört. Traurigkeit schlägt besonders dann auf die Haut wenn der Kontakt (Haut) zu einem über alles geliebten Menschen abgebrochen ist. Bisher zurückgehaltene und verdrängte „Schattenthemen“ wollen beleuchtet werden. Bearbeitung und bewußte Einsicht ist gefordert. Altes will losgelassen und „ausgeschwitzt“ werden.

Liebe Grüße
Ingfried Hobert

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Psychosomatik / Re: Ischialgie und Kalkschulter
« am: 02. Januar 2012, 22:43:07 »
Hallo Venus 50
Ischias, Rücken-und Schulterschmerzen

Die Ursache hat zunächst grundsätzlich  etwas damit zu tun das man sich zuviel auf die Schultern bürdet. Die oft existentielle Last die man mit sich trägt läßt einen oft gebeugt laufen. Ansprüche an das Leben und an sich selbst sind zu groß geworden. Die Lebensachse ist verrenkt und aus dem Lot geraten. Man wird zu „krummen Hund“. Der aufrechte Gang ist erschwert. Bei zusätzlichen Bandscheibenproblemen ist das weiche weibliche zwischen den männlichen knöchernen Elementen in die Zange genommen und wir gepresst bzw erpresst….
Die grundsätzliche Überlastung kann Ausdruck einer Kompensation von Selbstunsicherheit und Minderwertigkeitsgefühlen sein. Suche nach existentieller Sicherheit und Anerkennung führt zu Druck der auf die Nerven geht. Die Verrenkungen sind zu viel geworden. Das eigene was sich aufrecht und ehrlich ausdrücken will ist ins Hintertreffen geraten. Man macht sich krumm für seine „scheinbaren“ Ansprüche.
Aufrichtigkeit, Demut und Vertrauen sind angesagt.
Bearbeitung
sich existenziellen Druck und die Rolle des weiblichen Pols bewusstmachen. Das Weiche, Weibliche  in den Mittelpunkt rücken..  Über(be)lastungssituationen zur Kompensation von Unsicherheit erkennen und aufgeben. Wieder einrenken, was aus dem Lot geraten ist. Die erzwungene Ruhe zum Innehalten und  zum Nachdenken nutzen. Beschränkung auf Wesentliches. Demütigungen in Demut wandeln und sich in seinen Ansprüchen bescheiden.
herzliche Grüße
Ihr
Dr.I.Hobert

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Tipps / Re: Pubertätsakne
« am: 29. Dezember 2011, 11:27:44 »
Hallo Tin Lizzy,
Die Erfahrung zeigt das konsequente Ernährungsumstellung ( Verzicht auf Fleisch, Milch, tierisches Fette und Zucker) die Akne um bis zu 50 % lindert. Gleichzeitig sollte auf Hautreinigung (außer mit Wasser) konsequent verzichtet werden ( niemals Seife oder Alkohol auf der Haut verwenden – verschlimmert nur)

Am meisten bringt jedoch wenn es gelingt, sich dem  eigentlichen Thema um das es hier wirklich geht direkt zuzuwenden:

Die Haut ist das Organ der Abgrenzung, des Kontaktes und der Verbindung und Zärtlichkeit.
Ein innerer Kampf drängt ins Sichtbare. Innerliches Bedürfnis  Sexualität zu leben drängt nach außen über die Grenze. Der Versuch, sie zurückzudrängen und das heiße Thema Sexualität und Partnerschaft besser nicht anzupacken entzündet die (Haut-)Grenze. Der Druck des Neuen und die Angst vor dem Neuen entläd sich. Gleichzeitig entsteht ein Selbstschutz vor Begegnungen durch Pickel. So hat man gleich einen Grund doch niemanden an sich heranlassen. Meist geht es einher mit einem mangelndem Selbstwertgefühl. Sich für die eigene Sexualität zu schämen verschlimmert die Situation.Junkfood wird zu einer unbewußten Selbstbestrafung. Das vernarbte Aknegesicht wird zum Ausdruck eines Schlachtfeldes der Pubertätsauseinandersetzungen. Die Lust, die Pickel auszudrücken und sich dabei Narben zu holen, verschlimmert die Situation weiter.
Die Einlösung der Aufgabe ist nicht einfach. Es ist ein Prozeß der von selbst kommt aber durch bewußtes Hinschauen beschleunigt werden kann.
Der Sohn ist eingeladen Sexualität im pubertären Rahmen zu entdecken und zu erleben ohne sich dafür zu schämen ( gerade vor den Eltern…!) Es geht darum mutig in Verbindung zu gehen und sich (und seinem Kontaktorgan Haut) liebevolle Zuwendung zu holen. Erotischen Hautkontakt suchen und drängenden Sehnsüchten nachgeben. Sonnenlicht bessert die Haut durch die wärmende Zuwendung. Ansonsten geht es darum dem Druck unter den man geraten ist, nachgehen, ihn erforschen und ihm nachgeben und den Ausbruch der Sexualität genießen.
liebe Grüße
Dr.I.Hobert

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Psychosomatik / Re: Verstopfung
« am: 29. Dezember 2011, 11:10:02 »
Hallo,
ja der Körper versucht mit seiner Weisheit oft schon die Dinge anzuschupsen. In der Hoffnung das der Geist nachzieht kommt es dann zunächst schon mal auf körperlicher Ebene zum plötzlichen Loslassen wenn alles zuviel wird....
Ansonsten kann Durchfall ( Schiss haben) natürlich auch Ausdruck einer unterschwelligen Angst, loszulassen sein.
Angst Entscheidungen zu treffen und sich von gewohnten zu lösen rufen die unterschiedlichsten Symptome aus.
liebe Grüße
Dr.I.Hobert

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Psychosomatik / Re: Xanthelasmen
« am: 29. Dezember 2011, 10:47:36 »
Hallo Mendijut,
Xanthelasmen - Cholesterinablagerungen am Auge und ihre vermuteten seelischen Zusammenhänge

Cholesterin ist das Verbands- und Dichtungsmaterial des Körpers. Ablagerungen von Cholesterinfetten unter der Haut zeigen auf der übertragenen Ebene den übertriebener Versuch des Körpers, sich von Anfang an mit zu viel Verbandsmaterial auszurüsten, um sich vor undichten Stellen zu schützen und sich abzuschotten, alle Ritzen zu verbarrikadieren, sich dichtzumachen.  Das Verbandsmaterial, das der Strom der Lebensenergie im Übermaß transportiert, wird zum Problem; jede an sich kleine Baustelle in den Leitungen der Lebensenergie (Gefäßen) wird zu einer Großbaustelle ausgebaut. Es besteht die Gefahr von Verkehrsengpässen bzw. Gefäßverschlüssen.

Auf der geistigen Ebene geht es darum die überstrapazierte Vorsorge auf der Körperebene zu erkennen und lieber auf geistig-seelisches Niveau verlegen; sich um Schutz und Abschirmung auf übertragener Ebene kümmern. Das eigene Nervenkostüm sollte vor Überforderung bewahrt werden. Dazu sollte man sich die Auseinandersetzungen im täglichen Überlebensstress bewusstmachen und diesbzgl. bewusste Selbstschutzstrategien entwickeln.
Dann gilt es die eigenen wunden (Schwach-)Punkte kennenzulernen und zu bearbeiten. Es geht zunächst erstmal meist darum,  Stress und Überlastung zu reduzieren und die Seele vor Unterversorgung zu schützen. Also Innehalten um wieder Inhalt zu spüren bzw. herauszufinden welchen Weg die Seele „wirklich“ gehen will. Durch Meditation kann es wieder gelingen, den Blick ( der Augen !!! ) auf das wirklich Wichtige zu lenken und wieder zu dem zu finden, was wirklich „am Herzen“ liegt und gelebt werden will. Da es am Auge auftritt ist es ein Thema des Holzelementes. Zuviel Energie ist auf Umwegen unterwegs...
Ihr
Dr. I. Hobert

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