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Themen - Dr. Ingfried Hobert

Seiten: [1]
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Burn out / Traditionelle Chinesische Medizin auf dem Vormarsch
« am: 15. April 2015, 04:46:47 »
Fundierte Studien liefern beeindruckende Wirkungsnachweise

Wie noch nie zuvor steht uns heute ein umfangreiches  von Menschen verschiedener Kulturen und Zeiten zusammen getragenes Wissen rund um Gesundheit und Heilung zur Verfügung. Wir sind eingeladen hinzuschauen, Vorurteile über Board zu werfen und uns faszinieren zu lassen von dem was Menschen entdeckt und von Generationen zu Generation neu überprüft und weitergegeben haben – mit dem Ziel  Leben zu erleichtern und zu bereichern. Die Traditionelle chinesische Medizin gleicht in diesem Sinne einer  prall gefüllten Schatzkiste gefüllt  mit zahlreichen sinnvollen Alternativen und Ergänzungen zu dem was die pharmazeutische Industrie uns heute anbietet. Besonders für gestresste Eltern sind ambulante TCM Kuren eine gute Möglichkeit ihre Energiereserven wieder aufzubauen.

Körpereigene Heilkräfte akivieren und lenken
Jede Form der Heilung ist letztlich immer wieder Selbstheilung.  Lebende Systeme sind in der Lage Selbstorganisationsprozesse in Gang zu setzen. Diese benötigen Energie. Wo kommt diese Energie her, wie können wir sie messen und so lenken das Selbstheilungskräfte gezielter aktiviert werden können. Die ausgereiften und bewährten Diagnose- und Therapieverfahren der TCM sind in der Lage die hier wirkenden Energien zu definieren, sie zu messen und so zu lenken das Rahmenbedingungen  geschaffen werden,  die Heilung auf tiefgreifender Ebene möglich machen.  Dies ist zunächst möglich durch genaue Beobachtung (z.B. Augen-und Zungendiagnose) und Betastung (insbes. Pulsdiagnose) des Körpers.

Burn Out Stadien definieren
Mit Hilfe der Pulsdiagnose ( Pulsreading) kann eine sehr klare Aussage über den Grad eines Erschöpfungszustandes bzw. des „Ausgebrannt seins“ gemacht werden. Über die Qualitäten der Pulswellen an verschiedenen Pulsstellen kann jedoch nicht nur das Burn Out Stadium ( 1-12) definiert werden sondern, es können auch Rückschlüsse auf die tiefergreifende Ursache einer inneren „Blockade“ oder „Leere“ gezogen werden. Dies ist von großer Bedeutung für den dann individuell zu erstellenden Therapieplan.

In der Ruhe liegt die Kraft
Im Mittelpunkt der Therapie stehen nicht nur asiatische Weisheiten zur Neuausrichtung der Lebensführung oder effektive Entschleunigungsverfahren wie Qi Gong, Atem- oder Meditationübungen - geht es auch um besondere  „Werkzeuge“ die  zu mehr Selbsteinfühlung und Achtsamkeit verhelfen sollen und die Anschubkraft geben, erkanntes auch praktisch umzusetzen.
Eine besondere Rolle spielen dabei die verschiedenen Formen der „ psychosomatischen“ Akupunktur und Moxatherapie die Energien lenken und ausgleichen und auf diesem Wege neue Kraftpotentiale erschließen.

Damit es wieder brennt – Chinesische Heilpflanzen-Rezepturen gegen das Burn Out
Heilkräuterrezepturen die den hiesigen Heilkräutern weit überlegen sind spielen eine entscheidene und weit unterschätze Rolle in der Therapie. Es sind ausgereifte und bewährte Mischungen von Heilpflanzen die gezielt für spezielle Symptomenkomplexe eingesetzt werden um die Mitte zu stärken und den Energiefluss an der richtigen Stelle wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Hier einige typische Beispiele verschiedene Burn Out Symptome:
  • Symptome: Ängstlichkeit, Innere Unruhe, Nervosität, Herzklopfen bis zu Panikstörungen, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Schlafstörungen
    Therapiebeispiel: „Salvia Amber Formula” (Salvia, Succinum, Zizyphus,Dragon tooth, Bamboo sap, Ginseng)

    Symptome: Muskelschwäche, Stress, Müdigkeit, vorzeitige Alterung, Ohrensausen, verschwommenes Sehen, Schulter Nackenverspannungen, Nachtschweiß
    Therapiebeispiel: “Rehmanniae Six Formula”( Rehmanniae rad, Corni fructus ,Dioscoreae rhiz, Moutan   cort. Poriae, Alismatis rhiz)

    Symptome: Erschöpfung, Schwindel, Bluthochdruck, Depression, Versagensangst
    Therapiebeispiel: Fu Shen 16 Formula

    Symptome: Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, herabgesetzte Hirnleistung, zu viel im Kopf, Selbstkritik, Schlafstörungen
    Therapiebeispiel: Schizandra & Ziziphus Formula
Das besondere an diesen über Generationen bewährten Rezepturen ist, das sie im Rahmen eines individuellen ganzheitlichen Therapieplans orientierend an den körperlichen Befunden und Symptomkomplexen gezielt eingesetzt werden können und innerhalb weniger Wochen deutlich spürbare Ergebnisse zu erzielen sind.

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Psychosomatik / Prostatakrebs ganzheitlich heilen
« am: 28. Juli 2014, 11:37:49 »
Prostatakrebs ist  die häufigste Tumorart bei Männern. Im Jahr 2010 erkrankten in Deutschland geschätzt 65.830 Patienten. Wesentlich weniger Männer versterben jedoch an einem Prostatatumor: 2010 lag die Zahl der dokumentierten Sterbefälle bei 12.676. Im Mittel waren Betroffene 70 Jahre alt, wenn ein Tumor entdeckt wurde. Während die Sterberaten weiter vergleichsweise niedrig liegen sind in den letzten Jahren die Erkrankungsraten angestiegen.  Ein allerdings sehr unsicherer Früherkennungstest führt inzwischen dazu das mehr Prostatakrebsfälle gemeldet werden, jedoch geraten dabei viele Männer in eine unnötige Behandlungsmaschinerie,  da ihr Krebs ihnen möglicherweise niemals Beschwerden bereitet hätte. Da die frühere Krebserkennung erstaunlicherweise nicht zu einem Absinken der Sterberate führt, wurde in den USA der PSA Früherkennungstest bereits als obsolet eingestuft.  Da die Nebenwirkungen vieler  zu früh eingeleiteten Maßnahmen sehr gravierend sind ( z.b.. lebenslange Inkontinenz – 2-3 Windeln pro Tag bis ans lebensende…) ist es immer wichtiger wirkliche Vorbeugemaßnahmen zu ergreifen und auch die Behandlung ganzheitlicher auszudehnen indem die psychosomatischen Ursachen des Prostatkrebses ernster genommen werden.Die Yogatherapie bietet dabei höchst effektive Möglichkeiten.

Psychosomatik
Der Prostata Krebs verwirklicht körperlich im Prostatabereich, was seelisch im entsprechenden Bewusstseinsbereich not-wendig wäre: Es ist ein wildes und rücksichtsloses wucherndes Wachstum der entarteten Prostatazellen unter dem Einfluss von männlichen Hormonen. Der Auslöser ist fast immer ein Konflikt  mit der männlichen Sexualität. Diese wurde möglicherweise vorzeitig abgeschlossen sodaß der Körper den (vergessenen/verdrängten) Themen wieder zum Durchbruch verhilft
Bearbeitung
Die Prostata ist in gewisser Weise ein Hüter an der Schwelle zur zweiten Lebenshälfte, die es gilt weiter lebendig zu gestalten indem Raum für die eigenen ausgefallenen Vorstellungen und kühnen Fantasien geschaffen werden. Es geht darum sich weiter mutig zu öffnen und sie mutig und frei gedeihen und expandieren zu lassen.
Die eigenen kreativen Wachstumsimpulse sollen sprießen und dafür sorgen, dass die Dinge wie geschmiert laufen. So kann der Prostata hier wieder zu ihrer zweiten Rolle als Produzentin von Gleitflüssigkeit für den Geschlechtsverkehr verholfen werden.

Eine entwickeltere Sinnlichkeit und Sexualität  die zu langen, wundervollen Liebesfesten führt und in der man sich an frühe Träume und eigene Ziele, Wünsche und Vorstellungen von Erotik und Liebe erinnert und sie (wild) entschlossen (wieder)belebt und umsetzt.
Es geht also um die Bewusstheit, die Notwendigkeit zu erkennen, vom körperlichen und damit (lebens)gefährlichen Niveau auf das herausfordernde, aber lebensrettende geistig-seelische Niveau zu wechseln und dort auf expansives Wachstum im betroffenen Bereich zu setzen und dabei die grenzüberschreitende Liebe zu entdecken. Im Idealfall kann es gelingen sich nur dem eigenen höchsten Gesetz verpflichtet zu  leben und sich „ektatsich „ausdrücken.

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Tipps / ADHS
« am: 08. Februar 2013, 11:20:35 »
ADS(Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) und ADHS (Hyperaktivität/Zappelphilipp-Syndrom)

Wer kennt es nicht das Gefühl, das einem alles zu viel ist und man endlich mal richtig wieder Zeit für sich braucht um sich zu sortieren und sich um wichtige Bedürfnisse und Herzensangelegenheiten zu kümmern. Wen wundert es wenn es unseren Kindern nicht oft ähnlich geht. „Du brauchst deine Kinder nicht erziehen – sie machen dir sowieso alles nach“ Simran K.Wester

Die heutige Zeit stellt unsere Kinder vor ungewöhnliche nie dagewesene Herausforderungen. Chaotische Reizüberflutung, permanente Überforderung von Eindrücken und ein nie dagewesener Erwartungs-und Leistungsdruck führen zu seelische Unruhe. Mangel an innerem Halt und familiärer Stabilität (natürliche Lebensrhythmen) fehlen oft in dieser neuen „ Feld“ des „zuviel von allem“

Im Trubel des Alltags ist kaum Platz für die Wahrnehmung eigener Emotionen, Gefühle und Bedürfnisse. Sie finden zu wenig Beachtung und kaum Ausdruck. So kommt es zu Ungleichgewichten und Blockaden im Energiefluss des Kindes. Diese entladen sich über Verhaltensauffälligkeiten, körperliche Symptome und oftmals auch in Krankheiten.

Die Betroffenen leiden an sich und der Welt, für die sie zu sprunghaft, spontan und oft auch zu intelligent sind. Meist werden sie mit ihren abweichenden „Vorstellungen“ zur Provokation für Eltern
und Bürgerwelt.

Beispiele typischer Symptome

  • ist ständig in Bewegung und wirkt dabei "wie getrieben"
    kann sich nur mit Mühe auf einem Stuhl halten, rutscht darauf herum oder fällt damit um
    zappelt häufig mit Händen und Füßen, läuft und klettert in unpassenden Situationen herum
    kann sich selten ruhig mit einer Sache beschäftigen und ist auffallend ungeduldig
    redet häufig wie aufgezogen
    unterbricht andere oft beim Sprechen und/oder stört auf andere Weise
    handelt häufig ohne nachzudenken, achtet nicht auf Einzelheiten, Flüchtigkeitsfehler
    schafft es oft nicht, bei Aufgaben und Spielen bei der Sache zu bleiben
    scheint häufig nicht zuzuhören, wenn andere mit ihm sprechen
    hat Schwierigkeiten, Aufträge zu Ende zu bringen
    lässt sich leicht ablenken

Kinder haben dieselben Bedürfnisse wie alle anderen Menschen auch. Was sie besonders brauchen sind Menschen, die ihnen Wertschätzung entgegen bringen. Menschen die empathisch sind, sich selbst in
ihrer Vorbildfunktion reflektieren und zu sich stehen. Wir selbst sind eingeladen, aktiv den Trends der überfordernden, aggressiven und egoistischen Leistungsgesellschaft im eigenen Familienleben
entgegensteuern. Uns Zeit zu nehmen und unseren Kindern Aufmerksamkeit zu schenken und sie in ihrer Einzigartigkeit wahzurnehmen und ihnen den Raum zu geben den sie brauchen um von den kreativen Möglichkeiten dieser „verrückten“ Zeit Gebrauch machen zu können. Dabei haben sie ihren ganz eigenen Rhythmus. Nur so können Talente entdeckt und befriedigt neue Möglichkeitsräume ausprobiert werden.

Für eine gesunde Entwicklung stehen zwei Bedürfnisse jedoch im Mittelpunkt. Zugehörigkeit und Selbstentfaltung. Wenn es uns gelingt, diese beiden Bedürfnisse im Auge zu behalten und vom Herzen her auf unsere Kinder eingehen, können wir mit ihnen zusammen kreative Lösungen für unsere und ihre Anliegen finden. In einer achtsamen und einfühlsamen Kommunikation liegt der einzig wirklich  sinnvolle Schlüssel im Umgang mit Kindern, die unter ADS oder ADHS leiden.
Dabei geht es vor allem darum wie wir als gute Vorbilder mit uns selbst und unseren Bedürfnissen umgehen und wieviel Zeit für Ruhe, Muße und Achtsamkeit wir uns selbst zugestehen. In einem zweiten Schritt sind wir eingeladen Strafen, Drohungen, Forderungen, Kritik und Schmähungen durch Empathie, Zuwendung, Wertschätzung und authentische effektive Bitten zu ersetzen. Therapeutisch sind die Kinder in ihrer Neugierde und ihrem Entfaltungsdrang als solche völlig in Ordnung.
Den meisten Eltern tut Unterstützung gut. Besonders geeignet und hilfreich sind: Systemische Familientherapie (Familienaufstellung), Elterntraining ( Gewaltfreie Kommunikation-M.Rosenberg )
und Entspannungstechniken (z.b. Meditation).

Der sogenannte Zappelphilipp wird heute immer noch von vielen Hardcore Schulmedizinern mit Amphetaminen (Ritalin) „behandelt“, die in ihren Wirkungen der Droge Ecstasy (MDMA, ebenfalls ein Amphetamin) ähneln und katastrophale Auswirkungen auf den kindlichen Organismus haben. Zur Unterstützung des Kindes haben sich in der Naturheilkunde verschiedene individuell ausgetestete
homoöpatische Mittel oder Wildblütenessenzen (z.b. australische LoveRemedies mit Guava, Fan Flower und Coral Tree) bewährt. Sie stabilisieren das innerere Gleichgewicht des Kindes fördern
Konzentration und die Fähigkeit innezuhalten und sich zu zentrieren.

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Psychosomatik / Harnblasenentzündung
« am: 13. Februar 2012, 10:12:23 »
Ist ein Konflikt um das Loslassen (Wasserlassen = Loslassen des seelischen Abwassers oder Mülls) Meist treiben brennende Schmerzen einen zur Toilette. Dahinter steht das brennende Bedürfnis, seelisch überfälliges loszulassen. Ungesunder Druck überlagert das System. Leichtigkeit im Alltag fehlt. Ängst und Anspannungen erschweren unnötigerweise das Leben.

Um sich zu erlösen geht es darum, sich den seelischen Druck bewusstmachen, unter dem man steht. Die Dringlichkeit des Loslassens von seelischem Abfall erkennen und wahrnehmen, wie sehr man darauf brennt, ihn hinter sich zu bringen. Die anstehenden Herausforderungen und Themen mutig anpacken damit auf seelischer Ebene der Druck rausgeht.

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Psychosomatik / Haarausfall
« am: 13. Februar 2012, 10:11:14 »
»Haare lassen« »Federn lassen«, »nicht ungeschoren davonkommen«;

Der Volksmund hat bereits ganz eigene Interpretationen gefunden.
Der Verlust der (Löwen-)Mähne steht für den Verlust von Macht, Einfluss und Vitalität. Den Hexen wurden früher die Haare abgeschnitten um ihnen ihre Kraft und Macht zu nehmen. Bei Soldaten ist es ein Zeichen, dass sie der eigenen Freiheit und Macht beraubt und einer anderen Macht unterstellt
sind. Bei Nonnen und Mönchen ist es ein Zeichen, dass sie sich freiwillig einer höheren Macht unterstellen und auf die eigene Freiheit und Macht verzichten.

Bei Haarverlust geht es darum, mit der Vergangenheit ins Reine kommen, um neue Impulse und Kräfte sprießen zu lassen.
Alte Strukturen hinterfragen, Altes/Überholtes loslassen, Neuem Platz machen; sich von bestimmten Gedankenmustern verabschieden, alte Schulden (auch bei sich selbst) bezahlen. Sich eingestehen, dass zu wenig Neues kommt und es nicht mehr weitergeht (im Leben). Der seelische Fortschritt ist in Frage gestellt. Neue Inspirationen und das Wiederentdecken persönlicher Leidenschaften ist gefordert

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Psychosomatik / Verstopfung
« am: 26. Dezember 2011, 19:20:44 »
Ein typisches Syndrom der heutigen Zeit. Symbolisch steht es für Festhalten und etwas nicht hergeben wollen (Kot = Geld); nichts mehr herauslassen, nichts veräußern (hergeben): Sparsamkeit/Geiz; Unfähigkeit, im materiellen Bereich loszulassen.
Angst, mittellos dazustehen, sich mit Unbrauchbarem belasten obwohl es für einen selbst überflüssig ist.
Langsamkeit und Trägheit, nicht mit dem Verdauen fertig werden, „nicht zu Stuhle (Potte) kommen“ Perfektionismus: „Mach keinen Scheiß“ wird zu wörtlich genommen und zeigt eine Grundhaltung übertrieben vorsichtig zu sein.
Sich immer wieder alles zu sehr zu Herzen nehmen, sich zu wenig äußern; niemanden zusammenscheißen“, selbst wenn er es noch so sehr verdient hat.
Angst, unbewusste Inhalte (aus dem Schattenreich) ans Tageslicht kommen zu lassen (sich der eigenen Schattenseiten schämen)  Abwehr des tiefsten Schattens -Unvermögen, seelische Eindrücke hinter sich zu lassen.
Widerstand: die Umwandlung des Alten (Kot) in Neues (Leben) wird boykottiert; nicht teilnehmen am Kreislauf des Lebens: Starrheit und Langsamkeit; ausgetrocknetes, hartes Leben
Aufgabe:
Loslassen lernen, den Strom des Lebens annehmen,  Schattenkonfrontation und Aussöhnung, Mutig Entscheidungen treffen und weitergehen.
Das  „Stirb-und-werde“ Prinzip anerkennen und verstehen lernen, dass alles im Leben kommt und geht.

Extremfall Analfistel: Dunkle Reizthemen aus der Schattenwelt suchen auf Schleichwegen und Umwegen einen neuen Ausweg aus der Schattenwelt

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Psychosomatik / Klärung schafft Erleichterung
« am: 26. Dezember 2011, 19:20:01 »
Jede wirksame und heilsame Psychotherapie muss gleichzeitig auch eine Schattentherapie sein, deren Ziel es ist Unbewusstes zu durchlichten und die darin verborgenen Schätze erkennbar und verfügbar zu machen. Hell und Dunkel, Yin und Yang machen die Welt aus. Wo Schatten ist, da ist auch Licht.
Wer zugleich seine Schatten und sein Licht wahrnimmt, sieht sich von zwei Seiten und damit kommt er in die Mitte ( C.G. Jung) Wenn ein Mensch seine Mitte findet, ist er im Gleichgewicht mit sich und der göttlichen Ordnung, damit ist das Fundament der Heilung gelegt.
Wahre Freude kann die Seele nur empfinden wenn wir uns wieder mit unserem tiefen Lebenssinn verbinden, wenn wir unsere Kräfte und Fähigkeiten wieder entdecken und unser Wirken Ausdruck unseres Lebens wird. Viele Weisheitslehren und Heilswege dieser Welt wollen uns helfen den Entfaltungsweg der menschlichen Seele zu klären und zu erleichtern.
„Erkenne dich selbst“ stand über dem Eingang des Orakels von Delphi, jener Sprechstätte der Götter, die in der Antike so viele Menschen auf den Entwicklungsweg brachte. Heute zählt die westliche wie östliche Astrologie wieder zu den bekanntesten Hilfsmitteln der Selbsterkenntnis. Auf präzise Art und Weise gibt die Geburtsdatenanalyse Einblick in Licht und Schatten und damit in die Lernaufgaben, die Probleme, Talente, Ressourcen und Möglichkeiten des Lebens. Sich zunächst einen theoretischen Überblick über das Muster der eigenen Seelenlandschaft zu verschaffen kann helfen, in Einklang mit der inneren Gesetzmäßigkeit zu kommen und damit den Weg zur wahren Berufung zu finden. So dient es als Mittel vertiefter Selbsterkenntnis und ermöglicht Bewusstwerdungsprozesse auszulösen die es ermöglichen den eigenen Lebensplan bewusster wahrzunehmen und zielstrebiger zu verfolgen.
Reisen in die Welt innerer Bilder sowie das Erleben anderer Bewusstseinsdimensionen helfen uns dabei Bewusstseinseinschränkungen in Form von Schattenthemen die uns an unserer Selbstverwirklichung hindern zu erkennen und aufzuheben. So können eigene Muster durchschaut und die Fesseln alter Verhaftungen gelöst werden.

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Psychosomatik / Halsschmerzen
« am: 24. November 2011, 15:23:49 »
Körperliche Entsprechung:

Wut und hinuntergeschluckter Zorn, Dinge nicht klar sagen wollen und können, sich unfähig fühlen,die eigenen Wünsche und Bedürfnisse klar zu äußern, gute Miene zum besonderen Spiel machen, Ja sagen wo man eigentlich nein meint. Weigerung, sich zu ändern und aggressiver aufzutreten. Blockade im Kehlkopfchakra.

Holz Element

Mit herzlichem Gruß
I. Hobert

9
Psychosomatik / Husten und Atemprobleme
« am: 24. November 2011, 15:22:02 »
Körperliche Entsprechung:

Der Körper drückt sich in seiner Weisheit meist mit sehr klaren Botschaften aus. Bei Husten und fast allen Atemproblemen geht es um das Thema Raum und Freiheit.Es fehlt die Luft zum Atmen, der Raum der zum
Leben gebraucht wird ist nicht wirklich da. Man fühlt sich durch z.B. die berufliche Situation oder vom Partner erstickt und kann nicht mehr frei atmen können. Mit dem Husten hustet man sich sozusagen den Weg frei.

Metall Element mit Holz Komponente.
Mit herzlichem Gruß
I. Hobert

10
Psychosomatik / Erkrankungen von Herz und Kreislauf und ihre Bedeutung
« am: 21. November 2011, 11:08:02 »
Das Herz ist das Zentrum der Liebe und der Emotionen. Bei einem Mangel an Liebe, Mitgefühl und Lebensfreude kann es irgendwann "brechen" oder "zerreißen". Kaltherzigkeit und Herzlosigkeit führen dazu, dass sich ein Stau aggressiver, nicht gelebter Energie in Form eines Infarktes entlädt. Je nach Ausprägung handelt es sich um Erkrankungen, die den Leberfunktionskreislauf (Blut) oder den Herzfunktionskreislauf (Blutbahnen) betreffen.

Herzrhythmusstörungen
Auslöser: über emotionale Probleme stolpern, die Unfähigkeit, seine Gefühle adäquat auszudrücken und der Intuition zu folgen, tägliches Durcheinander und emotionaler Stress, der das Leben aus seinem natürlichen Rhythmus wirft. Diese Symptome sind der Wind-Krankheit zuzuordnen.

Arteriosklerose
Auslöser: verhärtete, engstirnige und nicht objektive Sichtweise, Unflexibilität im Denken, die sich in den Gefäßen festsetzt, Widerstand gegen Neues und andere Meinungen sowie eine andauernde innere Spannung. All dies ist Ausdruck einer Schleim-Krankheit. Die in den Arterien zirkulierende "Lebensfreude" ist zum Stillstand gekommen, hat sich abgelagert – die Bahnen der Freude verstopfen immer mehr, Zeichen langsam beginnender geistiger Intoleranz. Man lebt nicht im Frieden mit dem Selbst, und die Fähigkeit, sich an kleinen Dingen zu erfreuen, nimmt ab.

Bluthochdruck
Auslöser: innere Anspannung durch "Unausgesprochenes" und ungelöste Konflikte; ständig unter Druck und Hochspannung stehen, keinen Dampf ablassen können; ein über viele Jahre belastendes emotionales Problem macht ständig auf sich aufmerksam. Oft ist Bluthochdruck eine Wind-Krankheit (Verbindung zu Holz und Feuer).

Kreislaufschwäche
Auslöser: Angst, etwas nicht zu schaffen, sich ständig überfordert fühlen, Mangel an Selbstwertgefühl, Lebenskraft und Durchsetzungsvermögen, Hoffnungslosigkeit, Niedergeschlagenheit (oftmals zu wenig Liebe in der Kindheit erfahren). Eine Schwäche im Nierenfunktionskreislauf ist die Folge.

Ohnmacht
Auslöser: die Augen am liebsten vor etwas verschließen wollen, einer plötzlichen, unangenehmen Situation entfliehen wollen (man entzieht sich der Verantwortung), Angst, etwas nicht zu schaffen, Rückzug, bevor es noch schlimmer kommt. Schreck, Schock oder Angst sind dem Nierenfunktionskreislauf zugeordnet. Es kommt zu einer Störung der Herz-Nieren-Achse (auch Herzenergie-Leere).

Ödeme
Auslöser: an der Vergangenheit hängen, etwas Altes nicht loslassen können, alte Traurigkeit. Ödeme gehören zu den Schleim-Krankheiten.

Krampfadern
Auslöser: entmutigt immer wieder vor Situationen stehen, die einem zu viel werden, Überarbeitung und Unzufriedenheit mit sich selbst. Krampfadern sind Ausdruck einer gewissen Trägheit und Schwerfälligkeit. Das Blut versackt in der unteren Körperhälfte. Es gerinnt leicht, und so kann es zu einer Thrombose kommen. Das heißt, der Lebensfluss ist blockiert, falls nicht eine grundlegende Wandlung eintritt.

Anämie (Blutarmut
Auslöser: Mangel an Freude im Leben, große Kritiksucht, Geringschätzung anderer, Verbissenheit, Angst vor dem Leben, unterdrückter Ärger und Groll. Anämie ist eine Wind-Krankheit mit einer Störung im Leberkreislauf.

11
TCM / Tinnitus (Ohrgeräusche) ein Fallbeispiel
« am: 21. November 2011, 10:59:55 »
Ein 36-jähriger Mann litt seit zwei Jahren an Tinnitus. Das Geräusch hatte plötzlich begonnen und war seitdem hochfrequent immer vorhanden. Bei Ruhe trat eine leichte Verbesserung ein, bei Stress eine deutliche Verschlimmerung. Die Zunge war rot, die Ränder gerötet, der Belag gelb. Der Puls war saitenförmig und sehr voll.
Der Tinnitus war vor allem auf das Emporlodern von Leber- und Gallenblasen-Feuer zurückzuführen, was an dem lauten hohen Geräusch sowie der Verschlimmerung bei Stress und damit verbundener zusätzlicher Hitze erkennbar war. Ziel war die Ableitung der Leber- und Galle-Energie durch Auflösung der Blockaden, das Feuer musste ausgeleitet werden, die Ohren mussten geöffnet werden, indem die Struktivität der Nieren gestärkt wurde.
Akpunktur über zehn Wochen, Kräutertherapie und tägliche Meditation von 20 Minuten im Anschluss an die Lu Jong-Übungen führten nach vier Wochen zu einer leichten Besserung, nach zehn Wochen waren die Beschwerden vollständig verschwunden.

Der Begriff "Tinnitus" steht für das rein subjektive Empfinden, in einem oder beiden Ohren ein Geräusch zu hören. Dieses kann konstant oder in Episoden auftreten und in Intensität und Charakter variieren. So kann es beispielsweise klingen wie ein Pfeifen, wie Glocken, wie ein Automotor oder wie fließendes Wasser. Obwohl sich die Niere im Ohr öffnet, beeinflussen viele andere Organe die Ohren ebenfalls und können daher in die Entstehung des Tinnitus mit einbezogen sein. Beispielsweise läuft die Gallenblasenleitbahn durch das Ohr und ist daher stark in Ohrenprobleme involviert, vor allem in jene mit Füllecharakter.
Folgende Faktoren können Tinnitus auslösen:

1. Emotionale Belastungen. Gefühle wie Zorn, Frustration, Groll und Hass verursachen eine Wind-Blockade der Leber und auf Dauer ein hochloderndes Leber-Feuer, das in die Ohren hochsteigt und dort zu einem meist plötzlich einsetzenden, lauten Tinnitus führt. Umgekehrt können Trauer, Sorgen, Angst und Depressionen die Lunge, das Herz und die Nieren schwächen. Dies führt dazu, dass nicht mehr genügend Energie zu den Ohren hochsteigt, um die Öffnungen zu erhellen und zu nähren.
2. Übermäßige sexuelle Aktivität und Überarbeitung können die Niere schwächen und so langsam ein Geräusch niedriger Frequenz erzeugen. Das Gleiche passiert im Alter, wenn sich die Struktivität der Niere langsam schwächt.
3. Durch falsche Ernährung kann eine Schleim-Blockade entstehen, die das Aufsteigen von klarer Energie verhindert. Meist kommt dann Schwindelgefühl dazu.
4. Bei einem Schalltrauma kommt es zu einem Füllezustand im Bereich Wind und Feuer.

Die Tinnitusursachen lassen sich in Fülle- und Leeresymptome einteilen:

Fülle durch Aufsteigen von Leber- und Gallenblasen-Feuer
Der Tinnitus beginnt plötzlich und mit einem lauten Geräusch. Es findet sich ein klarer Bezug zu emotionaler Belastung. Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Durst, rotes Gesicht, Schwindelgefühl und Obstipation treten häufig begleitend auf. Die Zunge ist rot, oft mit gelbem Belag, der Puls saitenförmig und schnell.
Ziel: Leber-Feuer ausleiten, die Ohren besänftigen, den Geist beruhigen.
Akupunktur: Leber 2, 3E 3, 5 und 15, Gallenblase 8, 20 und 43.
Kräuter: Radix Gentianae, Radix Scutellariae, Fructus Gardenieae, Radix Bupleuri.

Fülle durch Aufsteigen von Schleim-Feuer
Das Tinnitusgeräusch ähnelt dem Zirpen von Grillen und Zikaden. Gleichzeitig treten auf: Deutliche Hörminderung, Benommenheit und Schwindel, Durst und viel Sputum.
Ziel: Auflösen von Schleim, Feuer ausleiten; durch Stärkung der Milz das Aufsteigen von klarer Energie und das Absteigen von trüber Energie regulieren.
Akupunktur: Punkte wie oben, dazu Dickdarm 4 und Milz 6 sowie Magen 36 und Dünndarm 19. Wichtigste Punkte sind 3E 3, 5 und 21.
Kräuter: Rhizoma Pinelliae, Caulis Bambusae, Rhizoma Zingiberis, Fructur jujubae.

Leere durch Nierenessenzmangel
Während bei einem Füllezustand das Geräusch schlimmer wird, wenn man sich die Ohren zuhält, bessert es sich bei einem Leerezustand. Der Tinnitus beginnt langsam und mit leisem Geräusch (wie Wasserrauschen), dazu kommen leichter Schwindel, Leere im Kopf, unscharfes Sehen, Ziehen in Kreuz und Knien, Potenzstörungen.
Zunge: Blass, ohne Belag, Puls: Schwach oberflächlich und leer. Die mangelnde Struktivität der Niere kann das Mark, das Gehirn und das Ohr nicht nähren. Niere und Herz kommunizieren nicht miteinander und können sich nicht gegenseitig nähren.
Kräuter- und Moxatherapie stehen im Vordergrund.

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Psychosomatik / Psychosomatik
« am: 21. November 2011, 10:44:02 »
Hinter jeder körperlichen Mißempfindung steht eine Botschaft die Hinweise auf not-wendige Verhaltensänderungen gibt. Die Botschaften sind klar und sehr direkt. Auf diesem Forum wollen wir ihnen Hilfestellung geben, die Botschaft hinter ihren Symptomen richtig zu deuten.

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TCM / Akupunktur
« am: 21. November 2011, 10:43:11 »
Mit Akupunktur kann das Qi in den Energiekreisläufen gelenkt werden. Nach ausgewählten Punkten kann man das System auf diese Weise stärken oder Überdruck ableiten. Bei sehr vielen Erkrankungen hat sich Akupunktur als
wirksame Therapiemaßnahme bewährt. Es gibt nur wenige Erkrankungen wo mit Akupunktur nichts zu erreichen ist. Wer keinen TCM Arzt in der Nähe hat, kann jedoch auch mit Akupressur an den Akupunkturpunkten viel erreichen.
Auf diesem Forum wollen wir Fragen rund um das Thema Akupunktur beantworten.

14
TCM / TCM – eine tragende Säule der Ganzheitsmedizin
« am: 20. November 2011, 16:03:26 »
Im Wort Medizin schwingt neben "Mitte" noch das "rechte Maß" mit, stammt es doch von dem Verb medere ab, was "ermessen" bedeutet. In früheren Zeiten ging es auch den Ärzten unserer Medizin noch darum, das rechte Maß zu finden für den jeweiligen Patienten und ihn so zurück in seine Mitte zu bringen. Der Verlust der Mitte galt auch hierzulande damals noch als entscheidendes Problem. Und das Heilmittel war folglich das re-medium – "re" = "zurück", und zwar zur "medium" = Mitte –, was heute noch in der bewährtesten Bachblüten-Mischung namens rescue remedy anklingt. Bachblüten-Therapeuten verabreichen diese Mischung, wenn ein Mensch seine Mitte verloren hat, weil ihn ein Schock oder Unfall oder irgendein schweres Ereignis um- und aus seiner Mitte geworfen hat. Selbst in unserem modernen Wort "Heilmittel" schwingt "Mitte" mit, und so könnte es uns den Weg zu einer Medizin weisen, die erstens den Menschen in die Mitte rückt und zweitens versucht, ihn wieder in seine Mitte zu bringen, oder ihn doch darin unterstützt, diese wiederzufinden.
Früher war die Suche nach der Mitte das vorrangige Ziel von Ärzten auf der Suche nach Gesundheit, während moderne Mediziner mit diesem Begriff nicht mehr viel und schon gar nicht Gesundheit verbinden. In der TCM spielt die Mitte die zentrale Rolle.
Die Mitte steht für das Innerste im Menschen. Es ist der Bereich in uns, der heil, vollständig und ganz ist. Aus der Mitte heraus entsteht mit dem Eintritt in das Leben die Polarität von Yin und Yang. Aus deren Zusammenspiel entwickeln sich die 5 Elemente und daraus dann alle anderen Dinge. Aus dieser Mitte heraus nährt sich unsere Lebenskraft Qi, strahlt unser Bewusstsein in unseren Geist, unsere Seele und unseren Körper. Ist Qi stark und fließt gleichmäßig, dann ist der Mensch in seinem Element, in seiner Kraft, ist er stabil in seiner Mitte. Diese fühlt sich in jeder Lebensphase anderes an, steht anderen Herausforderungen gegenüber und entfaltet sich je nach Anlage und Konstitution in jedem Menschen in unterschiedlich geartetem Ausdruck.
So beginnen wir unser Leben und entwickeln uns hungrig nach Erfahrungen nicht nur körperlich, sondern auch geistig und seelisch immer weiter.

Jede irdische Manifestation ist Ausdruck einer allumfassenden Kraft, einer dynamischen Energie, die jedes Lebewesen durchdringt. Diese unsichtbare, auch den menschlichen Körper durchdringende Lebenskraft kann stark oder auch schwach zum Ausdruck kommen. Lebendigkeit, Ausstrahlung, Frohsinn, Gelassenheit, innere Stärke, Mut, Freude, Begeisterung und Leidenschaft weisen auf einen gleichmäßigen Fluss dieser Lebensenergie hin. Der Mensch, dessen Lebensenergie so fließt, hat einen klaren, festen Blick, leuchtende Augen, eine starke, deutliche Stimme, einen festen Händedruck und ein bestimmtes, präsentes Auftreten. Sein Abwehrschild, das Immunsystem, ist intakt. Er ist kompromisslos lebensbejahend, authentisch und mit sich und der Welt im Einklang.

Das Qi und die Entstehung von Krankheit
Nach Vorstellung der TCM durchströmt die Lebensenergie Qi den Körper, vergleichbar den Flüssen, die die Kontinente durchziehen. Die Meridiane, die "Energieflüsse" des Körpers, führen das "Meridian-Qi", das durchfließende Qi, welches vornehmlich in den oberflächlichen Schichten des Körpers ähnlich dem Blutkreislauf zirkuliertDie Lebensenergie Qi gestaltet die Funktionen der Organe und deren vielfältiges Wechselspiel. Jeder Lebensvorgang, jede Organfunktion ist Ausdruck des Wirkens und der Bewegung von Qi..
 Die meisten Erkrankungen beruhen auf Störungen des harmonischen Fließens der Lebensenergie Qi. Entweder liegt eine Fülle (d.h. Überfülle) oder eine Schwäche der Lebensenergie in den Organsystemen und Meridianen vor. Auch eine Stagnation bzw. Blockade des Qi in den Meridianen ist möglich.
Eine Schwäche des Qi nennt man Schwächestörung oder auch Leerestörung, chinesisch Xu, sie führt zu einer unzureichenden Funktion der entsprechenden Organe. Dann ist z.B. die Verdauungstätigkeit des Darms unvollständig. Unverdaute Nahrung wird ausgeschieden. Da die Lebensenergie als dynamische Kraft den Funktionen der Yang-Polarität entspricht, wird eine Schwäche des Qi als Yin-Zustand bezeichnet. Liegt eine allgemeine Schwäche der Lebensenergie im Körper vor, treten vielfältige Schwächesymptome auf wie Müdigkeit, verminderte Aktivität, Blässe, kalte Hände und Füße, übermäßiges Frieren, niedriger Blutdruck. Auch depressive Stimmungslage mit Energielosigkeit und Antriebsmangel sind Ausdruck der Schwäche der Lebensenergie Qi: Besonders im Alter sind Schwächestörungen besonders wie auch degenerative Erkrankungen häufig. Die Therapie der Wahl in der chinesischen Medizin für Schwächestörungen ist die Moxibustion, das Anwärmen von Akupunkturpunkten, aber auch tonisierende Nadelung, Heilkäuteranwendung, Ernährungstherapie und Qi Gong. Um eine genaue Diagnose zu stellen ist eine Pulsdiagnose und Zungendiagnose notwendig. Diese entscheidet dann darüber welche Maßnahmen als nächstes ergriffen werden sollten.
Eine Störung im Qi Fluss kann auf verschiedene Weise aufgedeckt werden. Der Intelligenz unseres Körpers haben wir es zu verdanken das hinter allen körperlichen Ausdruckformen eine klare Botschaft steht. Jedes Symptom liefert Hinweise die genau interpretiert werden können. Aus der Interpretation ergeben sich Hinweise auf Dinge die wahrgenommen und vielleicht einer Veränderung unterzogen werden sollten.

Unser Forum soll ihnen die Möglichkeit geben, sich im Sinne von „Krankheit als Symbol und Chance“ auszutauschen und zu informieren. Der Bezug zu den 5-Elementen wird dabei eine besondere Rolle spielen. So haben sie die Möglichkeit gezielte Maßnahmen im Alltag zu ergreifen um ihre Mitte wieder herzustellen.
Ihr
Ingfried Hobert

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