5 Elemente

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    Grundlagen

    Eine Einführung in die 5 Elemente Lehre
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Die Fünf Elemente sind in einem Kreis angeordnet, sie bedingen einander und wandeln sich beständig. Der Zyklus der Elemente spiegelt sich in allen Dingen unseres Lebens wider. Ob Tages- oder Jahreszeiten, Pflanzen- oder Tierwelt oder unser eigener Lebenszyklus – alles lässt sich mit dem universellen Elementekreislauf erfassen.

5e-zyklus-produktiv2Der Fütterungszyklus

Stehen die Fünf Elemente in einem harmonischen Gleichgewicht zu einander, nährt jedes Element das darauf folgende wie eine Mutter ihr Kind.

Holz ist die Mutter des Feuerelementes. Ohne Brennholz kann es kein Feuer geben und die Stärke und Qualität des Holzes entscheidet darüber, wie lange und intensiv das Feuer brennen kann. Ist die ‚Mutter’ Holz schwach, muss das ‚Kind’ Feuer hungern. Legt man dagegen zuviel Holz auf einmal ins Feuer, erlöscht die Flamme.

Feuer ernährt das Erdelement. Die Asche des verbrannten Holzelementes gibt der Erde Kraft. Bekommt das ‚Kind’ Erde nicht genug Dünger von seiner Mutter Feuer, kann es nicht wachsen und bleibt schwach und klein. Zuviel Asche/Dünger deckt die Erde zu und erstickt sie.
 
Erde gibt seine Kraft an das Metallelement. Aus dem Schoss von Mutter Erde gewinnen wir das Metall. Eine schwache Erde bringt keine Bodenschätze hervor, das ‚Kind’ Metall bleibt schwach und kränklich. Ist die Erde jedoch übermächtig stark, kann man kaum an das wertvolle Metall gelangen.
 
Metall ist die Mutter des Wasserelementes. Wasser ist nur dann lebendig, wenn es voller wertvoller Mineralien steckt. Ein schwaches Metall kann sein ‚Kind’ Wasser nicht nähren, das Wasser bleibt ohne Lebenskraft. Ein Zuviel an Metall dagegen macht das Wasser ungenießbar, es entstehen Ablagerungen.

Wasser schließlich gibt dem Holzelement Kraft. Keine Pflanze kann wachsen, wenn sie nicht regelmäßig gegossen wird. Je größer das Kind ‚Holz’, desto mehr Flüssigkeit (Nahrung) braucht es. Übergießt man jedoch eine Pflanze, so vermodert sie.

5e-zyklus-destruktiv2Der Kontrollzyklus

Was aber passiert, wenn eines der Elemente fehlt und zwei Elemente aufeinander stoßen, die sich nicht gegenseitig nähren? Wie schädlich das Fehlen des Mutterelementes ist, hängt immer von der Stärke des betroffenen ‚Kindes’ ab. Ein starkes Element verkraftet den Verlust sicher besser als ein ohnehin schon geschwächtes.
Auch der Kontrollzyklus kann der Erhaltung des Gleichgewichtes dienen. Am Anschaulichsten lässt sich das wieder mit dem Familienmodell erklären: Wenn ein ‚Kind’ über die Stränge schlägt – also zu stark wird – greift die Großmutter regulierend ein und weist die überschüssige Energie in ihre Schranken.

Holz kontrolliert die Erde. Fehlt zwischen Holz und Erde das Feuer, ist die Wirkung vergleichbar mit einem Baum, der dem Boden langsam aber sicher die Kraft entzieht, bis er vollkommen ausgelaugt ist.

Feuer kontrolliert das Metall. Kann das Feuer nicht über die Erde ins Metall fließen, kann es mit seiner Kraft das Metall schmelzen und seine Form zerstören.

Erde kontrolliert das Wasser. Fehlendes Metall zwischen Erde und Wasser, lässt sich mit einem Erdwall vergleichen, der das Wasser am fließen hindert. 

Metall  kontrolliert das Holz. Fehlt das Wasser zwischen Metall und Holz, trifft die scharfe Axt unmittelbar auf den Baum und fällt ihn. Das Holz kann nicht weiter wachsen.

Wasser kontrolliert das Feuer. Nährt das Wasser das Holz, so kommt seine Kraft dem Feuerelement zugute. Ohne Holz dazwischen löscht es das Feuer aus, die Flamme stirbt.